SLAPNEA

Maladaptive Konsequenzen der nächtlichen periodisch Atmung in der Höhe

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  • Project duration: July 2020 - December 2022
  • Project status:
    Approval by the Scientific Committee
  • Funding:
    Public institutions (Other projects /Project)
  • Total project budget: 400.037,75 €

Menschen, die in der Höhe schlafen, haben häufig eine periodische Atmung (PA). Diese ist charakterisiert durch wiederholte Apnoen im Wechsel mit Perioden der Hyperventilation. PA ist eine Folge der erhöhten Atmung in der Höhe, da diese den arteriellen CO2-Partialdruck (PaCO2) soweit senkt, dass er nahe bei der Apnoe-Schwelle liegt. Während des Schlafes löst dann bereits eine geringe weitere PaCO2-Reduktion eine Apnoe aus. Dieser folgt eine Phase starker Hyperventilation, die den PaCO2 wieder unter die Apnoe-Schwelle zurückführt und somit die nächste Apnoe auslöst.

Mit unserer Studie wollen wir untersuchen, ob die PA zu verschiedenen maladaptiven Reaktionen auf Höhenexposition beiträgt, nämlich zu der Aktivierung des sympathischen Nervensystems, der akuten Bergkrankheit und der Verschlechterung der Schlafqualität.

Sechzehn gesunde Freiwillige werden zuerst eine Eingewöhnungsnacht in einer hypoxischen Kammer auf einer simulierten Höhe von 4‘000 m verbringen. Mindestens vier Wochen später werden sie zwei  dreitägige Aufenthalte auf derselben Höhe absolvieren (mit wiederum mindestens vier Wochen Pause zwischen den Aufenthalten). Bei einem dieser Aufenthalte wird die nächtliche PA verhindert, indem der CO2-Anteil in der Atemluft leicht erhöht wird, so dass der PaCO2 über der Apnoe-Schwelle bleibt. Bei dem anderen Aufenthalt wird der CO2-Anteil unverändert sein. Die Reihenfolge der beiden Aufenthalte wird zufällig bestimmt und den Versuchspersonen unbekannt sein. Vor der Eingewöhnungsnacht sowie am Ende der beiden Aufenthalte werden wir die Sympathikus-Aktivität mittels Mikroneurographie in Normoxie und in Hypoxie, sowie während Hemmung des Chemoreflexes (mittels Sauerstoffatmung) messen. Die Baroreflexfunktion wird gleichzeitig mit der Burst-Inzidenz-Methode untersucht. Während der beiden Aufenthalte werden zudem Symptome der akuten Bergkrankheit erhoben, oxidativer Stress im venösen Blut gemessen und die Schlafqualität mittels Polysomnographie untersucht.
Partner
Medical University Innsbruck, Universitätsklinik für Neurologie
Projekt Team
1 - 7
Institut
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