PARATUS

Increasing Preparedness And Resilience Of European Communities By Co-Developing Services Using Dynamic Systemic Risk Assessment

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PARATUS

Die anhaltende Pandemie und die Klimakrise haben uns harte Lektionen über die systemischen Auswirkungen sich verschlimmernder Katastrophen gelehrt. Akteure im Katastrophenrisikomanagement stehen vor der Herausforderung, ihre Richtlinien zur Risikominderung und Notfallpläne anzupassen, verfügen jedoch nicht über die Instrumente, um den sektorübergreifenden Auswirkungen und der dynamischen Natur der damit verbundenen Risiken Rechnung zu tragen. Das PARATUS-Projekt zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem es eine Open-Source-Plattform für die dynamische Risikobewertung entwickelt, die es ermöglicht, Multi-Hazard-Auswirkungsketten, Risikominderungsmaßnahmen und Katastrophenreaktionsszenarien im Lichte systemischer Schwachstellen und Unsicherheiten zu analysieren und zu bewerten. Diese Dienste werden im Rahmen eines einzigartigen transdisziplinären Konsortiums aus Forschungsorganisationen, NGOs, KMU, Erst- und Zweithelfern sowie lokalen und regionalen Behörden gemeinsam entwickelt. Um ein tieferes Verständnis der Wirkungsketten mehrerer Gefahren zu erlangen, wird PARATUS zunächst eine forensische Analyse historischer Katastrophenereignisse durchführen, historische Katastrophendatenbanken um Gefahreninteraktionen und sektorale Auswirkungen erweitern und Fernerkundungsdaten mit Methoden der künstlichen Intelligenz nutzen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird PARATUS dann neue Methoden zur Expositions- und Vulnerabilitätsanalyse entwickeln, die eine systemische Risikobewertung über Sektoren (z. B. humanitäre Hilfe, Transport, Kommunikation) und geografische Umgebungen (z. B. Inseln, Berge, Megastädte) hinweg ermöglichen. Mit diesen Methoden werden Risikoveränderungen über Raum und Zeit hinweg analysiert und gemeinsam mit Stakeholdern mithilfe innovativer Serious Games und sozialer Simulationen neue Szenarien und Optionen zur Risikominderung entwickelt.


PARATUS wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon Europe-Programms unter der Ausschreibung CL3-2021-DRS-01-03 gefördert und läuft von 2022 bis 2026.

EURAC ist ein Kernpartner des Konsortiums und Leiter von WP1.


Ansprechpartner: silvia.cocuccioni@eurac.edu

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