Den Erdgasverbrauch zu überwachen ist unerlässlich, um die Entwicklung der Emissionen aus der Verbrennung von Erdgas verfolgen zu können. Die Klimaziele in Europa und Südtirol können nicht erreicht werden, wenn wir den Verbrauch von Erdgas in den nächsten Jahren nicht drastisch reduzieren. Je nach Einsatzgebiet kann Erdgas durch verschiedene Maßnahmen reduziert oder ganz ersetzt werden.
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
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UPDATES
November 2025
Im Jahr 2024 ist der Erdgasverbrauch erstmals wieder spürbar gesunken. Mit 324,9 Millionen Kubikmeter Gas liegt er rund 4 % unter dem Wert von 2023. Damit liegt der Verbrauch jedoch weiterhin über dem Niveau des Basisjahres 2010 und zeigt langfristig keinen klaren Abwärtstrend.
November 2024
Im Vergleich zum Jahr 2022 ist der Erdgasverbrauch 2023 konstant. Ein deutlicher Reduktionstrend ist aktuell nicht erkennbar.
Den mit Abstand größten Anteil am Gasverbrauch haben nach wie vor der Verteilnetzbereich (heizen von Haushalten, Dienstleistungen, Gewerbe) sowie die Industrie. Die Reduktion im Jahr 2024 ist hauptsächlich auf einen milderen Winter, Zunahme von Effizienzmaßnahmen und weiterer Ausbau erneuerbarer Quellen (z.B. Biomasse Fernheizung Meran) zurück zu führen. Seit 2019 stellt sich damit ein leicht abnehmender Trend ein.
Um die Klimaziele zu erreichen, muss eine Entkoppelung von Wirtschaftsleistung und Erdgasverbrauch zwingend erfolgen. Im Gebäudesektor bestehen wesentliche Einsparpotenziale durch thermische Sanierungen, den Ersatz von Gasheizungen durch erneuerbare Systeme (Biomasse, Wärmepumpen, Fernwärme, Abwärmenutzung) sowie durch Verhaltens- und Effizienzmaßnahmen.
In der Industrie können Wärmerückgewinnung, Effizienzsteigerungen und der Ersatz fossiler Energieträger – etwa durch Biomethan, elektrische Prozesswärme, Wärmepumpen oder Wasserstoff – zu einer deutlichen Minderung des Verbrauchs beitragen.
Hinweis: Seit 2023 basiert die Umrechnung des Erdgasvolumens auf den EU-weit harmonisierten PCS-Wert gemäß Regolamento UE 2015/703, was geringe Abweichungen zu früheren Veröffentlichungen verursacht.
(*) Il Regolamento UE 2015/703 prevede all’articolo n° 13.1 che ogni TSO debba usare un set comune di unità di misura per lo scambio e pubblicazione dei dati relativi al regolamento 715/2009 come esposto all’articolo 13.2. Il PCS di riferimento precedentemente utilizzato per la normalizzazione dell’energia, 38.100, kJ/Sm³15-15, pertanto diventa 10,57275 kWh/Sm³25-15.
Klimaplan 2040 Ziele
Der Energieverbrauch soll bis 2030 durch Effizienzsteigerungen um 20 % verringert.
Der Anteil der Energie aus fossilen Quellen um 30 % verringert werden.
Bis 2037 ist der Einsatz fossiler Energieträger auf 15 % des Niveaus von 2019 zu reduzieren, bis 2040 ist auch hier Klimaneutralität zu erreichen.
Abstract A five-year hygrothermal dataset (23 September 2020 to 8 August 2025) was compiled from Rifugio Boé, a 1905 stone mountain refuge situated at 2870 m a.s.l. in the Dolomites. The dataset includes hourly recordings of outdoor climate parameters (temperature, relative humidity, global tilted irradiance, and drivi...
Agrivoltaics integrates agricultural production with renewable electricity generation on the same land, addressing land-use conflicts while offering benefits for both sectors. However, as with other renewable energy technologies, its implementation risks reinforcing existing socioeconomic inequalities, such as unequal...
This repository contains a detailed database of energy consumption and emissions data for South Tyrolean industrial sites for the year 2022. The database was developed through a novel top-down methodology that bridges national statistics and site-level data. Key features of the database include site-specific energy con...
The challenge of transforming historic buildings and city centers into energy-self-sufficient environments requires innovative solutions. The research project “BiPV meets History” addressed this challenge by providing comprehensive guidelines for assessing the integration of photovoltaic (PV) systems in protected histo...
Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.
Was wir tun
Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen.
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