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KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROL

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Last updated: 2026-01-19

-11 % Verbrauch flüssiger fossiler Brennstoffe seit dem Jahr 2010

Verbrauch flüssiger fossiler Brennstoffe

Die Verbrennung von flüssigen fossilen Brennstoffen, wie Benzin, Diesel, Gasöl für die thermoelektrische Nutzung, landwirtschaftlichem Diesel, Schweröl/Heizöl, Flüssiggas und Schmierstoffen, ist die Hauptursache der Entstehung von Treibhausgasen in Südtirol. Flüssige fossile Brennstoffe werden dabei insbesondere im Personen- und Warentransport eingesetzt (Straßenverkehr). Durch die genaue Überwachung des Verbrauchs kann man die genauen Ursachen abschätzen und somit effektive Strategien zur Reduzierung entwickeln. Neben dem Klimawandel entstehen bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe auch Schadstoffe, wie Stickoxide und Feinstaub, die die Luftqualität und damit die Gesundheit der Menschen deutlich beeinträchtigen.

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    UPDATES

    November 2025

    Im Jahr 2024 ist der Verbrauch an flüssigen fossilen Brennstoffen im Vergleich zu 2023 leicht gestiegen (+3,0 %), bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2022: Insgesamt wurden rund 376.000 Tonnen dieser Brennstoffe verbraucht. Der Dieselkraftstoffverbrauch lag mit etwa 283.000 Tonnen weiterhin auf einem hohen Niveau (+3,6 % gegenüber dem Vorjahr). Auch der Benzinverbrauch lag mit rund 78.600 Tonnen leicht über dem Wert von 2023 (+2,2 %).

    November 2024

    Im Vergleich zu 2022 ist der Verbrauch flüssiger fossiler Brennstoffe im Jahr 2023 deutlich gesunken. Er ist höher als in den Jahren 2020 und 2021, aber niedriger als im Jahr 2019. Insbesondere der Dieselverbrauch (grauer Balken) schwankt in diesen Jahren stark.

    Der Verbrauch fossiler Brennstoffe innerhalb Südtirols zeigt weiterhin deutliche jährliche Schwankungen.

    Nach einem Rückgang im Jahr 2023 ist der Verbrauch im Jahr 2024 zwar wieder leicht angestiegen, bleibt aber deutlich unter den Werten von 2022. Dies deutet darauf hin, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen im Transport- und Wärmesektor zwar langsam abnimmt, eine kontinuierliche Reduktion jedoch noch nicht erfolgt ist.

    Zu beachten ist, dass sich der Treibstoffverbrauch auch durch Preisschwankungen sowie durch das Tanken außerhalb Südtirols beeinflussen lässt. Diese Faktoren können zu kurzfristigen Veränderungen des Verbrauchs innerhalb des Landes führen, ohne dass sich die tatsächlich gefahrenen Kilometer wesentlich ändern.

    Um die Klimaziele des Landes zu erreichen, müssen langfristig die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeuge deutlich reduziert werden. Dafür sind strukturelle Veränderungen im Mobilitätssystem erforderlich:

    • eine Verringerung des gesamten Verkehrsaufkommens, 

    • der konsequente Ausbau von sanfter, aktiver und öffentlicher Mobilität, 

    • die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene, 

    • sowie die Umstellung auf alternative Antriebe wie Elektro-, Biomethan- und Wasserstofffahrzeuge. 

    Klimaplan 2040 Ziele

    • Reduktion der Emission von Treibhausgasen des konventionell betriebenen Schwerverkehrs im Transit und im Quell–Zielverkehr um >35 % bis 2030 und um nahezu 100 % bis 2037, immer bezogen auf das Jahr 2019.
    Klimaplan – Aktionsfeld Schwerverkehr und Warentransport

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