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Aus unserer Versuchsküche: Chinesische Keulen

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15 June 2022
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null - © Calum Lewis on Unsplash

Auch wenn der Name vielleicht Anderes nahelegt: erschlagen kann man mit diesen Keulen zum Glück niemanden. Vielmehr handelt es sich um ein mit dem Kopfsalat eng verwandtes, völlig harmloses Gemüse. Der zweite Namensbestandteil hingegen ist für bare Münze zu nehmen: in der Tat stammt der Salat aus China. Ab dem 7. Jahrhundert wurde er dort auf dicke und saftige Stängel hin selektiert, die möglichst wenige Bitterstoffe enthalten sollten. In unseren Landen ist der chinesische Einwanderer hingegen erst seit kurzer Zeit zuhause: seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Indem Sabine ihn in ihr Sortiment aufgenommen hat, schlägt er nun auch im Pustertal Wurzeln und sorgt auf diese Weise für ein spannendes Aufeinandertreffen eines europäischen Alpentals mit Fernost.

Ricarda Schmidt

Ricarda Schmidt arbeitet am Institut für Regionalentwicklung zur großen Vielfalt der Thematik ‚Lebendiges Kulturerbe‘.

Citation

https://doi.org/10.57708/b122239276
Schmidt, R. Aus unserer Versuchsküche: Chinesische Keulen. https://doi.org/10.57708/B122239276

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