Informationen über die Gesamtemissionen des Wärmesektors, aufgeschlüsselt nach den verschiedenen für Heizzwecke verwendeten fossilen Brennstoffen, ermöglichen es, den Beitrag von Brennstoffen wie Erdgas, Heizöl und Kohle zu den gesamten Treibhausgasemissionen zu verstehen. So können die Auswirkungen der verschiedenen Energiequellen auf den Klimawandel bewertet werden. Die Analyse dieser Aufschlüsselung ist entscheidend, um Strategien zur Verringerung der Emissionen im Wärmesektor zu entwickeln. Dies kann erreicht werden, indem die Energieeffizienz von Gebäuden gesteigert wird und verstärkt erneuerbare Energien in den einzelnen Gebäuden bzw. über Fernwärmesysteme genutzt werden.
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
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UPDATES
November 2025
Es liegen keine Detaildaten für die Jahre 2023/2024 vor. Die Gesamtdaten weisen jedoch einen leicht absteigenden Trend seit 2022 auf. Wie bereits die Daten zwischen 2010 und 2019 vor der Umstellung der Berechnungsmethode.
November 2024
Es werden nun für alle bestehenden Jahre die einzelnen Kategorien so dargestellt, wie in den INEMAR Daten vorhanden. Das Jahr 2022 weist einen deutlichen Anstieg der Emissionen aus individuellen Erdgasheizungen auf. Dieser Anstieg ist jedoch weniger auf einen realen Emissionsanstieg von 2019 auf 2022 zurückzuführen (siehe auch Erdgasverbrauch in Südtirol) sondern insbesondere auf eine Änderung der Datenquelle. Während in den Jahren 2010 bis 2019 Gebäude-Daten von ISPRA verwendet wurden, wurden 2022 erstmals Gebäudedaten von ENEA und KlimaHaus Agentur verwendet. Diese sind detaillierter und führen zu einer höheren Abschätzung der Emissionen.
Die dargestellte Grafik zeigt den historischen Verlauf der CO₂e-Emissionen im Wärmesektor von den Jahren 2010 bis 2024 sowie den geplanten Zielpfad bis zum Jahr 2030. Dabei werden die Emissionen nach verschiedenen fossilen Brennstoffen für Heizzwecke kategorisiert. Zwischen 2010 und 2019 ist ein rückläufiger Trend der CO₂e-Emissionen im Wärmesektor erkennbar. Die 2022er Zahlen sind nur bedingt direkt vergleichbar, aufgrund einer Änderung in der Datenerhebung. Ab 2022 ist wieder ein leicht abnehmender Trend erkennbar.
Disclaimer: Da es keine spezifischen Ziele für den Wärmesektor gibt, wird davon ausgegangen, dass die CO₂e-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2019 um 55 % gesenkt werden müssen, wie es für den gesamten Emissionspfad festgelegt wurde.
Klimaplan 2040 Ziele
Der Verbrauch von Öl und Gas für Heizzwecke muss bis 2030 um 60 % und bis zum Jahr 2037 um 85 % reduziert werden.
Dies soll zum einen über die Reduktion des Wärmebedarfs (Reduktion 20 %) und zum anderen über die Substitution von Öl und Gas durch klimaneutrale Energieträger geschehen.
CO₂-Äquivalente (CO₂e) sind eine Maßeinheit, die die Klimawirkung der verschiedenen Treibhausgase standardisiert.
Neben dem wichtigsten vom Menschen verursachten Treibhausgas, Kohlendioxid (CO₂), gibt es Treibhausgase wie Methan oder Lachgas. Die verschiedenen Gase tragen nicht in gleichem Maße zum Treibhauseffekt bei und verbleiben unterschiedlich lange in der Atmosphäre.
Um die Wirkung der verschiedenen Treibhausgase vergleichbar zu machen, hat das Expertengremium der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) das so genannte "Global Warming Potential" definiert. Dieser Index drückt den Erwärmungseffekt einer bestimmten Menge eines Treibhausgases über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 100 Jahre) im Vergleich zu dem von CO₂ aus. Treibhausgasemissionen können so in CO₂-Äquivalente umgerechnet und zusammengefasst werden. CO₂-Äquivalente werden mit der Abkürzung "CO₂e" bezeichnet.
Abstract A five-year hygrothermal dataset (23 September 2020 to 8 August 2025) was compiled from Rifugio Boé, a 1905 stone mountain refuge situated at 2870 m a.s.l. in the Dolomites. The dataset includes hourly recordings of outdoor climate parameters (temperature, relative humidity, global tilted irradiance, and drivi...
Building tight for minimizing building energy consumption and related carbon emissions might negatively affect indoor air quality (IAQ) if this is not correctly designed and evaluated during operation. To address this concern, a post occupancy evaluation study was conducted in a recent large office building in the Auto...
This study presents an in-depth analysis of 69 case studies focusing on the energy retrofit of historic buildings, uncovering challenges, best practices, and lessons learned to balance energy efficiency improvements with heritage preservation. The findings highlight several challenges encountered during renovations, su...
Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.
Was wir tun
Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen.
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