D.Rad

D.Rad De-Radikalisierung in Europa und darüber hinaus: Identifizieren, lösen, reintegrieren

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Das Projekt D.Rad ist eine vergleichende Studie über Radikalisierung und Polarisierung in Europa und darüber hinaus. D.Rad zielt somit darauf ab, die Akteure, Netzwerke und breiteren sozialen Kontexte zu identifizieren, die Radikalisierung vorantreiben, insbesondere unter jungen Menschen in städtischen und stadtnahen Gebieten. D.Rad konzeptualisiert dies anhand des I-GAP-Spektrums (injustice-grevance-alienation-polarisation) mit dem Ziel, messbare Evaluierungen von De-Radikalisierungsprogrammen durchzuführen. Ziel ist es, Elemente und Bausteine zu identifizieren, die zu Radikalisierung führen und die ein Gefühl des Opferseins, von den etablierten rechtlichen und politischen Strukturen ausgebremst zu werden und/oder keine Handlungsmöglichkeiten zu haben, und unter den Einfluss von Identitätsformulierungen "wir gegen sie" zu geraten, hervorrufen.

D.Rad profitiert von einer außergewöhnlichen Bandbreite an Hintergründen. Das Projekt umspannt nationale Kontexte wie Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Ungarn, Finnland, Slowenien, Bosnien, Serbien, Kosovo, Israel, Irak, Jordanien, Türkei, Georgien, Österreich und verschiedene Minderheitsnationalismen. Es verbindet akademische Disziplinen, die von der Politikwissenschaft und den Kulturwissenschaften bis zur Sozialpsychologie und künstlichen Intelligenz reichen. Zu den Verbreitungsmethoden gehören D.Rad-Labors, D.Rad-Hubs, Strategiepapiere, akademische Workshops, visuelle Ergebnisse und digitale Galerien. Damit schafft D.Rad eine solide Grundlage für die Erprobung praktischer Maßnahmen zur Prävention, Eingliederung und De-Radikalisierung.

Mit der Möglichkeit, die Entwicklung von siebzehn Nationen und mehreren Minderheitsnationen zu erfassen, wird das Projekt eine einzigartige Evidenzbasis für die vergleichende Analyse von Recht und Politik bei der Anpassung von Nationalstaaten an neue Sicherheitsherausforderungen bieten. Der Prozess der Kartierung dieser Varianten und ihre Verbindung zu den nationalen Kontexten wird für die Aufdeckung von Stärken und Schwächen bestehender Deradikalisierungsprogramme von entscheidender Bedeutung sein.

Publications
Hate Speech und Fake News: Radikalisierungstrends und Deradikalisierungstrategien
Wonisch K, Zeba M (2022)
Internet

Weitere Informationen: https://www.eurac.edu/de/services/schools/angebote-fuer-ober ...

Separatism and media in Italy: the case of South Tyrol
Zeba M, Wonisch K (2021)
Internet

Weitere Informationen: https://dradproject.com/?p=2330

https://hdl.handle.net/10863/19129

Cultural Drivers of Radicalisation in Italy
Fontana G, Wonisch K, Zeba M, Budabin AC, Carlà A, Medda-Windischer R (2021)
Report

Weitere Informationen: https://dradproject.com/?publications=cultural-drivers-of-ra ...

https://hdl.handle.net/10863/19608

Stakeholders of (De)-Radicalisation in Italy
Zeba M, Fontana G, Wonisch K, Carlà A, Medda-Windischer R (2021)
Report

Weitere Informationen: https://dradproject.com/?publications=stakeholders-of-de-rad ...

https://hdl.handle.net/10863/19611

Trends of Radicalisation in Italy
Fontana G, Wonisch K, Zeba M, Carlà A, Medda-Windischer R (2021)
Report

Weitere Informationen: https://dradproject.com/?publications=trends-of-radicalisati ...

https://hdl.handle.net/10863/19554

Hate Speech und Fake News: Radikalisierungstrends und Deradikalisierungsstrategien
Wonisch K, Zeba M (2021)
Internet

Weitere Informationen: https://www.eurac.edu/de/services/schools/angebote-fuer-ober ...

https://hdl.handle.net/10863/20100

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Duration: December 2014 - June 2022Funding: Internal funding EURAC (Project)

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