Die Analyse der Fahrzeugflotte nach Antriebsart liefert wertvolle Erkenntnisse über die Fortschritte bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor. Ein erhöhter Anteil an emissionsarmen oder emissionsfreien Antriebsarten, wie z. B. Elektrofahrzeugen, spiegelt erfolgreiche Initiativen wider, die die nachhaltige Mobilität fördern. Diese Daten dienen nicht nur dazu, den Erfolg aktueller politischer Maßnahmen zu bewerten, sondern auch als Grundlage, um künftige Entscheidungen über den Ausbau der Infrastruktur zu treffen, umweltfreundliche Technologien zu fördern und eine klimafreundliche Verkehrswende in der Region Südtirol voranzutreiben.
Gesamter Fahrzeugbestand nach Antriebsart in Südtirol
(Ohne Vermietung und Anhänger)
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
loading ...
UPDATES
November 2025
Es liegen noch keine aktuellen Daten der Jahre 2023/2024 vor.
Die vorliegenden Grafiken verdeutlichen zwei wesentliche Erkenntnisse: Erstens, die Gesamtanzahl der Fahrzeuge verzeichnet einen kontinuierlichen Anstieg, wobei dieser Zuwachs in bestimmten Fahrzeugkategorien stärker ausgeprägt ist als in anderen. Zweitens bleibt die Verteilung der Antriebsarten über die Jahre hinweg nahezu unverändert, und der Anteil von emissionsarmen oder emissionsfreien Fahrzeugen bleibt äußerst gering. Sollte sich in absehbarer Zukunft keine signifikante Veränderung in mindestens einem dieser beiden Aspekte ergeben, ist es unwahrscheinlich, dass die Emissionen im Verkehrssektor zurückgehen werden.
Fahrzeuge mit neuen Antriebsarten (wie z.B. Wasserstoff), die in sehr geringen Stückzahlen zugelassen wurden, wird hier nicht berücksichtigt. Diese Fahrzeuge werden in vielen Fällen über Langzeitmieten (Leasing) genutzt. Eine Anpassung der Daten wird vorgenommen, sobald die Datenlage dies zulässt.
Fahrzeugbestand der PKW nach Antriebsart in Südtirol
(Ohne Vermietung und Anhänger)
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
loading ...
Klimaplan 2040 Ziele
Erhöhung des Anteils der emissionsfreien Fahrzeugebei den Neuzulassungen auf 50 % bis 2030 und auf 100 % bis 2035.
Fahrzeugbestand der LKW nach Antriebsart in Südtirol
(Ohne Vermietung und Anhänger)
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
loading ...
Klimaplan 2040 Ziele
Reduktion der Emission von Treibhausgasen des konventionell betriebenen Schwerverkehrs im Transit und im Quell–Zielverkehr um >35 % bis 2030 und um nahezu 100 % bis 2037, immer bezogen auf das Jahr 2019.
Fahrzeugbestand der Motorräder nach Antriebsart in Südtirol
(Ohne Vermietung)
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
loading ...
Fahrzeugbestand der Busse nach Antriebsart in Südtirol
(Ohne Vermietung und Anhänger)
KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROLby
loading ...
Busse stellen lediglich einen sehr geringen Anteil der gesamten Verkehrsmittel in Südtirol dar. Aufgrund der hohen Visibilität, der Verwendbarkeit der ganzen Bevölkerung und der großen Anzahl an Kilometern, die Busse im Laufe ihres Lebenszyklus zurücklegen, ist dennoch ein schneller Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge erstrebenswert.
This study evaluates the potential increase in hourly electricity demand from the electrification of road transport in an Alpine region considering different charging strategies within a multi-node framework. The python-based emobpy tool generates hourly charging profiles for passenger cars, buses, light commercial veh...
The present study analyses the CO2 emission balance of a large-scale rail tunnel. The CO2 emissions during the construction phase are compared to possible savings during the operational phase, which can be achieved by shifting freight transport from road to rail. The Brenner Base Tunnel is used as case study. Electric...
This study analyzes and compares incentive policies supporting energy transition in the South Tyrol region of Italy using a marginal abatement cost (MAC) curve constructed with an expert-based approach. Incentives for residential energy efficiency, mobility, and boiler replacement are evaluated based on cost, energy sa...
Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.
Was wir tun
Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen.
[Über uns](/de/ueber-uns-eurac-research)