Das Volumen der auf Straße und Schiene beförderten Güter und Waren spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung eines effizienten und nachhaltigen Verkehrs. Da Züge viel energieeffizienter sind als Lastwagen, können durch die Nutzung der Schiene erhebliche Mengen an CO₂-Emissionen eingespart werden. Eine höhere Transportkapazität auf der Schiene ermöglicht auch die Bündelung von Gütern, was zu weniger Verkehr auf den Straßen führt und damit Staus und zusätzliche Emissionen reduziert. Die Förderung multimodaler Lösungen, die den Wechsel zwischen Straße und Schiene ermöglichen, kann ebenfalls dazu beitragen, den CO₂-Fußabdruck des Verkehrssektors zu minimieren.
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November 2025
Im Jahr 2023 ist die Gesamtanzahl der transportierten Waren leicht gesunken. Dies gilt sowohl für den Warenverkehr auf der Straße als auch auf der Schiene. Das Verhältnis zwischen den beiden Verkehrsmitteln hat sich jedoch kaum verändert, wobei die Straße nach wie vor dominiert.
November 2024
Die 2022er Daten sind im Vergleich zu den 2021er Daten leicht angestiegen. Das Jahr 2022 weißt damit die höchste Menge an transportierten Gütern auf der Brennerachse seit 2010 auf; gleichzeitig wurden 2022 mehr Güter auf der Straße transportiert denn je zuvor seit 2010.
Die dargestellte Grafik zeigt die Gesamtmenge an transportierten Gütern und Waren in Mio. Tonnen über die Brennerautobahn (Straße) und per Schiene zwischen Tirol und Südtirol. Das Klimaziel der Landesregierung besteht darin, den Anteil des Schienentransports zu erhöhen und den Transport von Gütern und Waren auf elektrisch, erneuerbaren Wasserstoff oder mit CO₂-armen synthetischen Kraftstoffen angetriebenen Lastkraftwagen umzustellen. Bei dem derzeitigen Stand der Technik deuten mehr transportierte Güter (die verfügbaren Daten umfassen Straße und Schiene) eher auf mehr Gütertransport auf der Straße hin.
Anzahl der Gütertransporte per Straße und Schiene über den Brenner
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November 2025
Im Jahr 2023 erreichte der Güterverkehr über den Brenner erneut ein sehr hohes Niveau: Rund 4,21 Millionen Schwerlasttransporter passierten den Autobahnabschnitt Sterzing–Brenner. Damit wurde der Rekordwert des Vorjahres nahezu erreicht. Im Schienenverkehr wurden 18.529 Güterzüge gezählt, was einem leichten Rückgang gegenüber 2022 entspricht.
November 2024
Die Zahl der Lkw, die den Brenner überqueren, lag 2022 erstmals bei über 4,2 Millionen. Auch die Zahl der Züge ist leicht gestiegen und liegt nun bei über 20.000. Dies ist der höchste Stand seit 2012, allerdings immer noch deutlich niedriger als 2011 (über 24.000) und 2010 (über 22.000).
In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der LKW-Transporte auf dieser Strecke um etwa eine Million Fahrzeuge gestiegen, während die Zahl der Güterzüge über lange Zeiträume hinweg weitgehend konstant blieb. Angesichts des aktuellen Stands der Technik bedeutet der zunehmende Gütertransport auf der Straße eine steigende Belastung durch Treibhausgasemissionen.
Eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene bleibt daher ein zentrales Ziel, um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen und die Umweltbelastung langfristig zu reduzieren.
Klimaplan 2040 Ziele
Reduktion der Emission von Treibhausgasen des konventionell betriebenen Schwerverkehrs im Transit und im Quell–Zielverkehr um >35 % bis 2030 und um nahezu 100 % bis 2037, immer bezogen auf das Jahr 2019.
This study evaluates the potential increase in hourly electricity demand from the electrification of road transport in an Alpine region considering different charging strategies within a multi-node framework. The python-based emobpy tool generates hourly charging profiles for passenger cars, buses, light commercial veh...
The present study analyses the CO2 emission balance of a large-scale rail tunnel. The CO2 emissions during the construction phase are compared to possible savings during the operational phase, which can be achieved by shifting freight transport from road to rail. The Brenner Base Tunnel is used as case study. Electric...
This study analyzes and compares incentive policies supporting energy transition in the South Tyrol region of Italy using a marginal abatement cost (MAC) curve constructed with an expert-based approach. Incentives for residential energy efficiency, mobility, and boiler replacement are evaluated based on cost, energy sa...
Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.
Was wir tun
Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen.
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