Land Degradation MD

Monitoring SES components and understanding root causes for land degradation in the Maloti-Drakensberg

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  • Project duration: August 2019 - December 2025
  • Project status: ongoing
  • Funding:
    Internal funding EURAC (Project)

Die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Afromontane Research Unit der University of the Free State (ARU-UFS, Südafrika) und GLOMOS konzentriert sich auf eine einzigartige und komplexe Region, den Maloti-Drakensberg. Es ist das größte und höchste Gebirgssystem im südlichen Afrika und bildet die nordöstliche Grenze zwischen Südafrika und Lesotho. Es ist das wichtigste Wassereinzugsgebiet für das südliche Afrika. Die Oberläufe des Gebirges stehen unter zunehmendem Druck durch anthropogene Aktivitäten, was sich negativ auf die Verfügbarkeit und Qualität des Wassers in den flussabwärts gelegenen Gemeinden auswirkt. Es ist bekannt, dass Überweidung, Bergbau und Landwirtschaft einen kritischen Verlust der Vegetationsdecke verursachen, was zu Bodenerosion, erhöhtem Abfluss/verringerter Grundwasserneubildung und Sedimentbelastung in Bächen und Flüssen führt. Dies bedroht nicht nur die von den natürlichen Ressourcen abhängige Lebensgrundlage der Viehzüchter in den Bergen, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Wassersicherheit auf regionaler Ebene.

Das interdisziplinäre Team von GLOMOS- und UFS-Wissenschaftlern verfolgt das übergeordnete Ziel, ein ganzheitliches Verständnis der Herausforderungen zu erlangen, mit denen die Region konfrontiert ist, und wie diese in den Hoch- und Tieflandgebieten des Wassereinzugsgebiets miteinander zusammenhängen. Im Rahmen dieses Ziels sind die primären Forschungsthemen die folgenden: ökologische und sozioökonomische Überwachungssysteme; Ursachen und Lösungen für die Degradierung des Hochlands; integriertes Wassereinzugsgebietsmanagement im Kontext der Wechselwirkungen zwischen Hochland und Tiefland; und Land-Stadt-Land-Migration.

Aus diesem Forschungsprojekt sind bisher zwei Publikationen hervorgegangen, nämlich ein wissenschaftlicher Aufsatz, der 2021 veröffentlicht wurde, und ein Sammelband (im Druck).


Kontaktperson: Jess Delves

E-Mail: jdelves@eurac.edu

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