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Auf dem Weg zum K2

Acht Alpinistinnen bereiten sich darauf vor, den zweithöchsten Berg der Erde zu bezwingen – Eurac Research untersucht ihre Physiologie

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Höhe und Hypoxie


Das meiste, das über die Auswirkungen großer Höhen auf den menschlichen Körper bekannt ist, stammt aus Studien mit ausschließlich männlichen Probanden.

Die Frauen-Expedition zum K2 ist eine wertvolle Gelegenheit für die Forschung.

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Der K2 ist nicht nur der zweithöchste Gipfel der Welt, er gilt auch als einer der schwierigsten. Der Grund dafür sind seine extrem steilen Hänge, abgesehen von der Höhe von 8.611 Metern.

Credit: Adobe Stock | TREETHOT POLRAJLUM | All rights reserved
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Anna Torretta im Interview unmittelbar nach der Pressekonferenz im terraXcube, bei der das Forschungsprojekt zur weiblichen Physiologie in extremen Höhen vorgestellt wurde. Sie ist eine der acht Alpinistinnen, die im Juli den K2 besteigen werden.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Die acht Alpinistinnen, die im Juli den K2 besteigen werden, haben sich einer Reihe von Untersuchungen und Tests unterzogen, die sowohl auf der Höhe von Bozen als auch in einer simulierten Höhe von 5.000 Metern durchgeführt wurden. Das Foto zeigt Cristina Piolini während einer Untersuchung zur Beurteilung ihres allgemeinen Gesundheitszustands.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße – von Silvia Loreggian –, um die Durchblutung des Gehirns zu messen. Bei Höhenexposition erhöht sich die Hirndurchblutung, was den Sauerstoffmangel ausgleicht, aber gleichzeitig zu einer leichten Schwellung des Gehirns führt. Dieses Phänomen ist wiederum für die typischen Kopfschmerzen der Höhenkrankheit verantwortlich.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Ultraschalluntersuchung der Blutgefäße, durchgeführt an Federica Mingolla. Durch den Ultraschall ist es möglich, die Geschwindigkeit des Blutes und den Durchmesser der Blutgefäße zu bestimmen. Aus diesen beiden Größen lässt sich dann der Blutfluss zum Gehirn ableiten.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Messung des zerebralen Blutflusses in den Arterien des Kopfes.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Hier wird die Ultraschallsonde auf den Augapfel gelegt. Mit dieser Technik wird der Durchmesser des Sehnervs gemessen, ein Indikator für den Hirndruck: Je mehr das Gehirn mit Blut und Flüssigkeit angeschwollen ist, desto höher ist der Druck auf den Schädel, und dementsprechend größer ist die Weite der Sehnervscheide.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Lungenultraschall zum Nachweis eines möglichen Lungenödems. Bei Hypoxie verengen sich die Kapillaren der Lungenarterien. Diese physiologische Reaktion ist beim Menschen von Geburt an vorhanden. Sie verringert den Blutfluss zu den Bereichen der Lunge, die schlecht mit Sauerstoff versorgt werden, und leitet ihn zu den Bereichen, die besser versorgt werden. Gleichzeitig führt die Verengung der Lungengefäße aber auch zu einem Anstieg des Blutdrucks in den Gefäßen. Dieser Anstieg des Blutdrucks wiederum führt dazu, dass Blutplasma aus den Kapillaren austritt. Wenn sich das Plasma in den Zellzwischenräumen oder in den Lungenbläschen ansammelt, spricht man von einem Ödem. Das Ödem schränkt die Funktionsfähigkeit der Lunge zusätzlich ein und kann in schweren Fällen zum Tod führen.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Ein Hirndehnungsmesser zeichnet mikrometrische Verformungen des Gehirns auf, die durch den Blutfluss zum Gehirn entstehen. Jedes Mal, wenn die durch einen Herzschlag erzeugte Druckwelle das Gehirn erreicht, verursacht das Blut eine leichte Ausdehnung des Gehirns, die dieses innovative Instrument erkennt.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Wie eine Art Seismograph erfasst dieser mechanische Dehnungsmesser die Verformungen, die durch den Blutdruck im Schädel entstehen. Anhand des Ausmaßes und des Erscheinungsbildes dieser Verformungen kann der Hirndruck geschätzt werden.

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Silvia Loreggian unterzieht sich einem kardiorespiratorischen Belastungstest auf einem Fahrrad-Ergometer. Dabei wird die Herztätigkeit mittels Elektrokardiogramm überwacht. Gleichzeitig erfassen eine Turbine und ein Sensor an der Gesichtsmaske das Volumen der ein- und ausgeatmeten Luft, beziehungsweise deren Kohlendioxid- und Sauerstoffgehalt. Indem der prozentuale Anteil des ein- und ausgeatmeten Sauerstoffs verglichen wird, kann ermittelt werden, wieviel Sauerstoff die Muskeln erreicht und dort verbraucht wird. Schließlich wird die Sauerstoffversorgung der Muskeln mit Hilfe eines Infrarotsensors an den Beinen gemessen.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Der kardiorespiratorische Belastungstest auf einem Fahrrad-Ergometer wurde sowohl auf der Höhe von Bozen als auch in der simulierten Höhe von 5.000 Metern durchgeführt. Der Test wird nach der Rückkehr von der K2-Expedition wiederholt. Ziel ist es zu verstehen, wie sich die Akklimatisierung – der Prozess der physiologischen Anpassung an die Höhe – auf die Funktion des Atmungs-, Herz-Kreislauf- und Muskelsystems auswirkt.

Credit: Eurac Research | Andrea De Giovanni
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Federica Mingolla, Silvia Loreggian, Anna Torretta und Cristina Piolini, die vier italienischen Alpinistinnen, die an der Expedition teilnehmen, geben uns einen Einblick in die Welt des Extrembergsteigens.

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Die Expeditionsärztin Lorenza Pratali und der Leiter des Instituts für Alpine Notfallmedizin Giacomo Strapazzon berichten über die Physiologie des menschlichen Körpers in extremer Höhe.

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