Hochgebirgsquellen sind aufgrund des Gletscherrückgangs häufiger verunreinigt als angenommen
Die chemische Analyse von 80 Wasserquellen in Trentino, Südtirol und Tirol zeigt hohe Konzentrationen von Schwermetallen, die mit der Geologie sowie dem Rückgang von Gletschern und Permafrost zusammenhängen.
Eine Studie hat das Wasser von 80 hochgelegenen Quellen in verschiedenen Gebirgsgruppen der Zentralen Ostalpen untersucht. Die Analysen zeigen, dass von Permafrostgebieten und Gletschern gespeiste Quellen in Tälern mit bestimmten, häufig vorkommenden Gesteinsarten erhöhte Konzentrationen von Schwermetallen aufweisen. Das Phänomen hängt mit der lokalen Geologie und dem Rückgang von Eis zusammen und betrifft Quellen, die aus Gletschern, Blockgletschern, jungen Moränen und Schuttkegeln hervorgehen – Landschaftsformen, die zugleich wichtige alpine Wasserspeicher darstellen.
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