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Berge
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24 Juni 21

Erstversorgung aus der Luft

Eurac Research und Bergrettung Südtirol erproben in der Bletterbachschlucht den Einsatz von Drohnen für Noteinsätze

Die Bletterbachschlucht, ein UNESCO-Welterbe, ist einzigartig, nicht nur für Geologen, Naturliebhaber und Touristen: In den letzten Monaten hat es immer wieder auch Forschungsteams aus der Notfallmedizin, Bergrettung, Drohnen- und Elektrotechnik hierher verschlagen, um Rettungseinsätze zu simulieren. Sie gingen im Zuge des interregionalen Forschungsprojekts START der Frage nach, ob Drohnen bei der Lokalisierung und Erstversorgung von Verletzten in schwer zugänglichem Gelände helfen können.

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25 Mai 21

Der Wolf in den Alpen: Austausch zur Koexistenz mit dem Wildtier

In einer Online-Konferenz diskutieren zwanzig Partner aus dem gesamten Alpenraum – darunter Eurac Research – über gemeinsame Strategien

Die Wolfspopulation hat sich in den Alpen seit den 1990er Jahren ausgebreitet. Um die Koexistenz zwischen den Wölfen und den Menschen, die in den Alpen leben und arbeiten, zu verbessern, wurden im Rahmen des EU-Projekts LIFE WOLFALPS EU alpenweit koordinierte Maßnahmen und Programme durchgeführt. Einige dieser Maßnahmen werden am 27. Mai 2021 während der Online-Konferenz „Coordinated Actions For Wolf-Human Coexistence Across The Alps“ vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Bezug auf das Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch zu stärken.

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04 Mai 21

Wie man die Beteiligung von Jugendlichen in Alpengemeinden fördern kann

Eurac Research organisiert ein Online-Veranstaltung, bei der Erfahrungen aus den Gemeinden Salurn und Pergine Valsugana ausgetauscht werden

Junge Menschen, die in ländlichen Regionen leben, haben oft eine enge Bindung zu ihrer Heimatgemeinde und möchten sich dort auch gerne einbringen. Häufig fehlt es jedoch an Begegnungsorten und Möglichkeiten, damit Jugendliche den politischen Entscheidungsträgern ihre Ideen in einem formellen Rahmen mitteilen können. In unserer Region haben die Gemeinden Salurn und Pergine Valsugana unterschiedliche Wege gewählt, um die Jugendbeteiligung zu fördern: Von ihren Erfahrungen berichten sie in einer Online-Veranstaltung, die am Donnerstag, 6. Mai um 17.30 Uhr stattfindet. Anhand von praktischen Fällen wird auch die Umsetzung der politischen Empfehlungen besprochen, die von Eurac Research zusammen mit Partnern aus anderen Alpenländern im Rahmen des Projekts GaYA ausgearbeitet wurden. Das Projekt zielte darauf ab, die Beteilung von jungen Menschen an politischen Entscheidungen zu fördern.

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18 März 21

Weniger weiß: Erstmals zeigt eine Studie für die gesamten Alpen, wie die Schneebedeckung seit 1971 zurückging

Im Winter liegt vor allem unterhalb 2000 Metern weniger Schnee, im Frühling in allen Höhenlagen und Regionen

Bisherige Untersuchungen beschränkten sich auf einzelne Regionen oder Staaten und fußten auf den Daten von ein paar Dutzend, höchstens ein paar Hundert Messstationen. Koordiniert von Eurac Research wurden nun erstmals die Daten aller verfügbaren Messstationen, über 2000, in Italien, Österreich, Slowenien, Deutschland, der Schweiz und Frankreich gesammelt und nach einheitlicher Methode ausgewertet. Die in der renommierten Zeitschrift *The Cryosphere* veröffentlichten Ergebnisse zeichnen ein zuverlässiges Bild der Entwicklung bis auf 2000 Meter Höhe; in höheren Lagen gibt es zu wenige Messtationen, um gesicherte Aussagen für den gesamten Alpenbogen zu treffen. Der homogene, fünf Jahrzehnte umfassende Datensatz, geschaffen durch die Zusammenarbeit von über 30 Wissenschaftlern aus allen Alpenstaaten, ist von großem Wert für künftige Studien, etwa zum Klimawandel.

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03 März 21

Schnee: Die Entwicklungen in Südtirol und den Alpen und wie sie sich auswirken

Ein Dossier von Eurac Research fasst den Stand der Forschung zusammen

Der zu Ende gehende Winter war ungewöhnlich schneereich, im Dezember und Januar hat es südtirolweit viermal so viel geschneit und geregnet wie im langjährigen Durchschnitt. In Orten wie Sexten oder Pfelders lag der Schnee im Januar so hoch wie seit 40 Jahren nicht. Langfristige Studien aber zeigen: Im Mittel wird es künftig als Folge des Klimawandels weniger Schnee geben. Ein aktuelles Dossier von Eurac Research befasst sich mit Schnee in Südtirol und im Alpenraum aus Sicht der Wissenschaft. Welche Veränderungen sind schon eingetreten, welche noch zu erwarten? Wie wirken sie sich aus? Wie kann man sich anpassen?

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