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20 Juli 21

Tiny FOP MOB – das rollende Reallabor aus Holz und Hanf fährt durch den Vinschgau

Wissenschaft, Gesellschaft und Unternehmertum arbeiten gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen

Wie können wir nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt und bessere Lebenschancen hinterlassen? Wie kann eine nachhaltige Entwicklung durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft gefördert werden? Das Tiny FOP MOB, das kleine FOrschungs- und Praxis-MOBil, ein Projekt von Eurac Research in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und den Handwerksbetrieben Habicher Holzbau GmbH und Schönthaler Bausteinwerk GmbH macht diese Fragen zum Programm. In Schlanders startet das Reallabor seinen Weg durch den Vinschgau und macht Halt in Latsch, Graun, Prad und Mals.

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14 Juli 21

Nierenversagen: Eurac Research veranstaltet Summer School für lösungsorientierte Forschung

Junge Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt werden angeregt, wissenschaftliche Erkenntnisse in neue Behandlungsmethoden zu übersetzen

Biomedizinische Forschung zielt darauf ab, die biologischen Mechanismen hinter Krankheiten zu verstehen. Damit dieses Wissen sich in konkrete Lösungen zur Verbesserung menschlicher Gesundheit verwandelt, müssen Grundlagenforschung und Therapieentwicklung sich annähern; Voraussetzung ist, dass beide Seiten die Fähigkeiten und Möglichkeiten der jeweils anderen kennen. In diesem Sinne will die Summer School junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befähigen, im Laufe ihrer Karrieren aus den Erkenntnissen der Grundlagenforschung neue Therapien oder Medikamente zu entwickeln. Die Sommerschule, mit einem international renommierten Dozententeam aus Italien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA, ist weltweit das erste wissenschaftliche Ausbildungsprogramm, das sich mit genetischer Epidemiologie der Nierenfunktion befasst.

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12 Juli 21

Südtiroler Daten fließen in die weltweit umfangreichste Forschung zu Genetik und Covid-19 ein

Ein internationales Forschungskonsortium entdeckt mehrere Positionen im menschlichen Genom, die einen schweren Covid-19-Verlauf verursachen können. Eurac Research ist eine der beteiligten Institutionen.

Im März 2020 schlossen sich weltweit tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, um der Frage auf den Grund zu gehen: Warum erkranken manche Menschen schwer an Covid-19, ja sterben vielleicht sogar daran, während andere nur leichte bis gar keine Symptome entwickeln? Kann es sein, dass genetische Faktoren den Verlauf der Infektion beeinflussen? Das renommierte Magazin Nature hat am Donnerstag das Ergebnis einer der weltweit größten genetischen Studien veröffentlicht: Es wurden 13 Loci identifiziert – das sind die Positionen im menschlichen Genom,die mit einer schweren Covid-19-Infektion in Verbindung gebracht werden können. Untersucht wurde das Genom von fast 50.000 Covid-19-Patienten und zwei Millionen nicht infizierten Menschen, darunter auch von Studien, die von Eurac Research im vergangenen Jahr durchgeführt wurden.

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24 Juni 21

Erstversorgung aus der Luft

Eurac Research und Bergrettung Südtirol erproben in der Bletterbachschlucht den Einsatz von Drohnen für Noteinsätze

Die Bletterbachschlucht, ein UNESCO-Welterbe, ist einzigartig, nicht nur für Geologen, Naturliebhaber und Touristen: In den letzten Monaten hat es immer wieder auch Forschungsteams aus der Notfallmedizin, Bergrettung, Drohnen- und Elektrotechnik hierher verschlagen, um Rettungseinsätze zu simulieren. Sie gingen im Zuge des interregionalen Forschungsprojekts START der Frage nach, ob Drohnen bei der Lokalisierung und Erstversorgung von Verletzten in schwer zugänglichem Gelände helfen können.

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16 Juni 21

Restaurierung einer ägyptischen Mumie wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum in Bologna: Ein Forscherteam von Eurac Research führte die anthropologischen und paläopathologischen Analysen an der Mumie durch.

Die Mumie stammt aus dem 8. bis 6. Jahrhundert v. Chr. und ist in ein Leichentuch aus feinem Stoff gehüllt, das ursprünglich wahrscheinlich rot gefärbt war. Der Sammler und Maler Pelagio Palagi hatte sie in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts erworben und lange Zeit ausgestellt. In den vergangenen dreißig Jahren befand sie sich jedoch in einem Lagerraum des Städtischen Archäologischen Museums von Bologna. Die Mumie wird nun restauriert und im Rahmen eines gemeinsamen Konservierungs- und Förderungsprojekts mit den Städtischen Museen von Mantua der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Ein interdisziplinäres Team ist mit der Forschungsarbeit beauftragt, Teil des Teams sind auch die Abteilung für Radiologie des IRCCS Universitätskrankenhauses von Bologna und die Mumienforscher von Eurac Research. Sie haben überprüft, wie gut die Mumie erhalten ist; außerdem haben sie ihr Geschlecht bestimmt, das Sterbealter, den Gesundheitszustand und die verwendeten Einbalsamierungstechniken. Die Restaurierung der Textilien an der Mumie kann von Mitte Juni bis Anfang September im Archäologischen Museum in Bologna von den Besuchern mitverfolgt werden.

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15 Juni 21

Ein unabhängiges Leben im Alter: das Potential technologischer Assistenzlösungen

Ein Forscherteam von Eurac Research führte eine Feldstudie in Südtirol durch und testete ein Jahr lang ein technologisches Lösungspaket mit älteren Menschen und ihren Angehörigen.

Im Jahr 2070 wird in Europa voraussichtlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Heute schon liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei deutlich über 80. Das bedeutet, dass der Betreuungsbedarf steigen wird. Technologische Lösungen für ältere Menschen können das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle erhöhen – besonders dann, wenn die Technik intensiv genutzt wird. Das zeigt die Studie im Rahmen des internationalen europäischen Projekts i-evAALution, die ein Forscherteam von Eurac Research in Südtirol mit 72 meist allein lebenden älteren Menschen und ihren Unterstützungspersonen von Oktober 2019 bis März 2021 durchgeführt hat. Die Details zur Studie und ihre Ergebnisse werden im Rahmen von SMARTER LIVES, einem Praxisforum für Digitalisierung in der Pflege und Lebensqualität im Alter am 16. Juni 2021 vorgestellt. Die Veranstaltung findet online statt und wird vom AAL Competence Network der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit Eurac Research organisiert.

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25 Mai 21

Der Wolf in den Alpen: Austausch zur Koexistenz mit dem Wildtier

In einer Online-Konferenz diskutieren zwanzig Partner aus dem gesamten Alpenraum – darunter Eurac Research – über gemeinsame Strategien

Die Wolfspopulation hat sich in den Alpen seit den 1990er Jahren ausgebreitet. Um die Koexistenz zwischen den Wölfen und den Menschen, die in den Alpen leben und arbeiten, zu verbessern, wurden im Rahmen des EU-Projekts LIFE WOLFALPS EU alpenweit koordinierte Maßnahmen und Programme durchgeführt. Einige dieser Maßnahmen werden am 27. Mai 2021 während der Online-Konferenz „Coordinated Actions For Wolf-Human Coexistence Across The Alps“ vorgestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Bezug auf das Zusammenleben zwischen Wolf und Mensch zu stärken.

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25 Mai 21

Die Forschung ging weiter: Weniger Kongresse und Konferenzen, mehr Projekte und Personal

Eurac Research präsentiert die Bilanz des Pandemie-Jahres

Die Teilnahmen an Fachtagungen sind um mehr als die Hälfte zurückgegangen, doch war die Isolation nicht unproduktiv: 2020 wurden im Vergleich zum Vorjahr 20,4 Prozent mehr Artikel von wissenschaftlichen Zeitschriften zur Veröffentlichung angenommen und 25,7 Prozent mehr Vorschläge für EU-Projekte eingereicht – insgesamt 88. Bewilligt wurden davon bisher 30 Prozent, womit sich das im Rahmen aller laufenden EU-Projekte verwaltete Gesamtbudget um 47,1 Prozent erhöht hat. Dies wirkte sich auf die Zahl der Beschäftigten aus, sie stieg um 6,4 Prozent. Der Tätigkeitsbericht 2020/2021 wurde vergangenen Freitag der Mitgliederversammlung vorgestellt.

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09 Mai 21

Zwischen Ohnmacht, Wut und engagierter Solidarität – Frauen in der Pandemie

Eine Studie von Eurac Research und unibz zeigt, wie sich Frauen in Südtirol infolge des Corona-Lockdowns gesellschaftlich engagierten und welche Erfahrungen sie machten

Viele Menschen verfielen in eine Art Schockstarre, als im März des vergangenen Jahres in Südtirol der erste Lockdown ausgerufen wurde. Aus der „Pause vom normalen Leben“, wie einige Befragte den Lockdown bezeichneten, wurde zunächst versucht, das Beste zu machen; die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung wurden anfangs großzügig mitgetragen. Spätestens aber, als klar wurde, dass die Schulen bis Schuljahresende nicht mehr öffnen würden, gerieten die meisten Frauen – plötzlich überbelastet mit Kinder- und Altenbetreuung, Home-Schooling, Home-Office und Haushalt – an ihre Grenzen. Dass Frauen jedoch nicht nur Opfer dieser Pandemie sind, macht die gemeinsame Studie „Below – being locked up?“ von Eurac Research und unibz deutlich. Anhand von Interviews mit Frauen und Männern unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Lebenssituationen zeigt die Studie auf, wie sich Frauen in Südtirol in etablierten Interessengruppen und neuen Netzwerken engagierten, Veränderungen anstießen und neue Aufgaben übernahmen, um einen nachhaltigen Wandel in der Gesellschaft anzuregen.

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06 Mai 21

Landwirtschaft: Ein Report analysiert die wichtigsten Komponenten für eine nachhaltige Entwicklung

Umwelt, Wirtschaft, Soziales: Erstmals versucht ein Forschungsteam eine Standortbestimmung für die Nachhaltigkeit der Südtiroler Landwirtschaft

So einig wie jetzt waren sich Wissenschaft, Gesellschaft und Politik noch nie: die Zukunft gehört der Nachhaltigkeit. Die Landwirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle, auch darüber herrscht Einigkeit. Wie jedoch eine nachhaltige Entwicklung aussehen soll, darüber gehen die Ansichten weit auseinander. Mit dem „Landwirtschaftsreport zur Nachhaltigkeit“ wollen die Autorinnen und Autoren – ein 16-köpfiges Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Eurac Research und den Universitäten Bozen und Innsbruck – eine Grundlage für sachliche Auseinandersetzung und informierte Entscheidungen anbieten. „Häufig hat man den Eindruck, dass beim Thema Nachhaltigkeit Gefühle und Meinungen mehr Gewicht haben als Daten und Fakten“, betont die Herausgeberin des Reports, Ulrike Tappeiner von Eurac Research. Der nun vorgelegte wissenschaftliche Zustandsbericht will einen Beitrag zur Versachlichung dieser Diskussion leisten.

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Eurac Research ist ein privates Forschungs-Zentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscher kommen aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Bereichen und aus allen Teilen der Welt. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – die Zukunft gestalten.

Was wir tun

Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. Unsere Forschungsarbeit umfasst dabei drei Hauptthemen: lebensfähige Regionen, Vielfalt als lebensförderndes Merkmal, eine gesunde Gesellschaft.

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