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Umweltmonitoring
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16 September 22

Trockenheit im Alpenraum: Neues Online-Instrument gibt Überblick

Eurac Research hat zusammen mit einem länderübergreifenden Forschungsteam ein frei zugängliches und fortlaufend aktualisiertes Portal entwickelt, das Anomalien auf einen Blick sichtbar macht

Der Sommer 2022 war besonders heiß und besonders trocken. Doch gab es nicht auch früher schon ähnliche Sommer, auf die dann wieder ganz „normale“ Jahre folgten? Um klimatische Anomalien besser einordnen und Entwicklungen erkennen zu können, haben Forschungspartner aus den Alpenregionen unter der Leitung von Eurac Research sämtliche aus den vergangenen 40 Jahren verfügbaren Daten zur Trockenheit im Alpenraum zusammengetragen und aufbereitet. Auf der Seite https://ado.eurac.edu/ sind die Abweichungen vom Durchschnitt als Zeitserien in Form von fortlaufend aktualisierten Karten und Grafiken frei zugänglich. Das „Alpine Drought Observatory“ richtet sich an alle, die beispielsweise in der Verwaltung im Bereich der Forst- und Landwirtschaft, im Wassermanagement, in Wetterdiensten oder Zivilschutz tätig sind, sowie an alle am Thema Interessierten.

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14 Oktober 21

Eurac Research und Alpini besiegeln Zusammenarbeit

Im Fokus des Abkommens mit dem Gebirgstruppenkommando stehen Schulung unter extremen Bedingungen und Austausch von Klimadaten

Letztes Jahr fand im Extremklimasimulator terraXcube eine Schulung der Alpini-Einheit des italienischen Heeres statt, wobei ein Rettungseinsatz unter extremen klimatischen Bedingungen simuliert wurde. Wenige Monate später unterstützte das Gebirgstruppenkommando der Alpini die Forscher von Eurac Research bei der Bergung einer mumifizierten Gämse, die im Ahrntal auf 3.000 Höhenmetern gefunden wurde. Faktisch besteht die Zusammenarbeit zwischen Eurac Research und den Alpini-Truppen also bereits, heute wird sie von der Spitze der beiden Institutionen formell besiegelt. Das Abkommen ebnet den Weg für neue Kooperationsprojekte.

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29 April 21

Zum Tag der Streuobstwiesen am 30. April: Start für Südtiroler Initiative „Baumgart“

Eurac Research setzt zusammen mit einer Reihe von lokalen Partnern einen Schwerpunkt auf den ökologisch, wirtschaftlich und kulturell wertvollen Lebensraum. Die Bevölkerung ist zu einem Fotowettbewerb eingeladen

Streuobstwiesen, also Wiesen mit einzeln stehenden, hochstämmigen Obstbäumen, sind Elemente unserer Kulturlandschaft, die in ganz Mitteleuropa immer mehr verschwinden. Auch in Südtirol wurde dieses traditionelle Landschaftselement stark zurückgedrängt. Dabei sind sie von großer Bedeutung für die Biodiversität und Sortenvielfalt, zudem eine Erwerbsgrundlage und ein Ort der Erholung. Eurac Research macht die Streuobstwiesen in diesem Jahr zu einem Forschungsschwerpunkt und startet gemeinsam mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz, dem Roten Hahn (Südtiroler Bauernbund), Bioland Südtirol, dem Verein Sortengarten Südtirol, dem Amt für Natur der Provinz und dem Heimatpflegeverband am 30. April, dem europaweiten „Tag der Streuobstwiese“, die Südtiroler Initiative „Baumgart“ – wie die Streuobstwiese hierzulande auch genannt wird. Die Initiatoren wollen auf den besonderen Wert dieser Lebensräume aufmerksam machen. Teil der Initiative ist ein Fotowettbewerb, der sich an die gesamte Südtiroler Bevölkerung richtet und heute startet.

streuobstwiesen-suedtiroler-initiative-baumgart.zip