In Städten konzentrieren sich sozioökonomische Aktivitäten in hoher Dichte: Sie verbrauchen viele Ressourcen, produzieren Treibhausgasemissionen und erzeugen Ressourcen-, Energie- und Wasserverschwendung. Dennoch finden in den Städten die größten wirtschaftlichen, kulturellen und innovativen Aktivitäten statt. Aus diesem Grund bieten Städte einzigartige Möglichkeiten zur Erprobung von Kreislaufwirtschaftsmodellen, die die Auswirkungen auf den Menschen verringern.
Kreislaufwirtschaft in Städten bedeutet, dass Produkte, Dienstleistungen, Infrastrukturen, Gebäude und Fahrzeuge so konzipiert und betrieben werden, dass sie langlebig, modular, lokal beschafft und leicht zu warten und wiederzuverwenden sind. Alles kann reduziert, wiederverwendet, wiederaufgearbeitet oder recycelt werden. Das Ergebnis ist eine lokale Wirtschaft, die Abfall und Umweltverschmutzung minimiert, die Lebensdauer von Produkten verlängert, öffentliche Dienste effizienter betreibt und lokale Ökosysteme regeneriert.
Der Umstieg von linearen zu Kreislaufwirtschaftsmodellen in Städten ist komplex. Obwohl viele Städte in der EU in letzter Zeit Initiativen und Pläne für die Kreislaufwirtschaft ins Leben gerufen haben, benötigen sie solide Instrumente, um Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.













