EnerMaps

EU H2020 EnerMaps - Open Source-Tools zum Teilen, Vergleichen und Wiederverwenden von Energiedaten

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EnerMaps
  • Project duration: March 2020 - March 2022
  • Project status:
    Approval by the Scientific Committee
  • Funding:
    Societal Challenge (Horizon 2020 /EU funding /Project)
  • Total project budget: 999.975,00 €
  • Website: https://enermaps.eu/

Daten sind von zentraler Bedeutung für die Energieforschung und -analyse. Leider sind Energiedaten oft schwer zu finden, in verschiedenen Speicher gemischt und im Allgemeinen fragmentiert. Dies führt zu einem Mangel an Effizienz für Forschung und Energiewende-Management.

EnerMaps zielt darauf ab, die Datenverfügbarkeit, Datenqualität und das Datenmanagement für die Industrie (insbesondere die Industrie für erneuerbare Technologien), Energieplaner, Energieversorger, Energieverwalter, Energieberater, auf den Energiesektor spezialisierte Beamte der öffentlichen Verwaltung und politische Entscheidungsträger zu verbessern. Zu diesem Zweck konzentrieren wir uns auf drei Achsen:

a) Die Erstellung von zwei Tools, die zusammenarbeiten: ein Dashboard der wissenschaftlichen Gemeinschaft, das eine kritische Masse an Energiedatensätzen in einem gemeinsamen Tool bereitstellt, und ein Datenmanagement-Tool, das eine Auswahl wichtiger Daten zur Qualitätsprüfung mit integrierten Visualisierungs- und Berechnungsmodulen bereitstellt. Beide Tools sind für alle Benutzer frei zugänglich.


b) Wissenschaftliche Kommunikation: Wir erhöhen die derzeitigen Kapazitäten öffentlich finanzierter Projekte, um ihre neu erstellten Datensätze durch Anreicherungs- und Werbemaßnahmen zu kommunizieren. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass diese Datensätze wiederverwendet werden.


c) Kapazitätsaufbau auf Datenmanagement: Für Vertreter der Hauptnutzer wird eine umfangreiche Reihe von Schulungen organisiert. Der Einsatz von Action-Learning-Techniken und die Anwendung eines „Train the Trainer“ -Ansatzes stellen die Effizienz der Trainingsprogramme sicher.

Das Projekt arbeitet aktiv mit europaweiten Datenmanagementinitiativen wie der European Open Science Cloud Initiative zusammen und integriert seine zukünftigen Benutzer aktiv in die Entwicklung der verschiedenen Tools, um deren Nützlichkeit sicherzustellen.



Daten sind von grundlegender Bedeutung für die Energieforschung und -analyse. Von Stromnetzdaten bis hin zu Wärmebedarfskarten hängt das Management der Energiewende von der Verfügbarkeit und Qualität einer Vielzahl von Daten ab. Zugängliche Daten führen zu einem schnelleren Projektfortschritt, niedrigeren Projektkosten und einfacherer Replikation2. Daten sind jedoch oft schwer zu finden, in verschiedenen Repositories gemischt oder fragmentiert. Dies führt zu einem Mangel an Effizienz für Forschung und Energiemanagement. Um dieser Herausforderung zu begegnen, wird EnerMaps bestehende Energiedatenbanken koordinieren und anreichern, um Energiedaten FAIR3ly und damit effizienter zu teilen und wiederzuverwenden. Ein Schulungs- und Netzwerkprogramm im Zusammenhang mit Energiedaten wird in Verbindung mit der Entwicklung von EnerMaps arbeiten, um sowohl Haupt- als auch Endnutzer (Abschnitt 2.2.2) in die Lage zu versetzen, Energiedaten (wieder) zu verwenden und zu entwickeln. Für Forscher wird EnerMaps Werkzeuge zur effizienten Kommunikation und Verbreitung von Daten auf der Grundlage bestehender großer wissenschaftlicher Repositorien bereitstellen. Für die Branche der erneuerbaren Technologien, Energieplaner, Energieversorger, Energiemanager, Energieberater und auf den Energiesektor spezialisierte Verwaltungsbeamte sowie Experten für soziale Innovation und Datenanbieter fungiert EnerMaps als qualitätsgeprüfte Datenbank mit wichtigen Energiedaten und eine Möglichkeit, schnell auf neue innovative Datensätze sowie damit verbundene Erkenntnisse zuzugreifen, um zu einer fundierten Entscheidungsfindung beizutragen. Für Experten für soziale Innovation wird es ein Instrument sein, um den sozialen Wandel hin zur Zivilgesellschaft im Energiebereich zu unterstützen, indem quantitative Energiedaten und Erkenntnisse ohne Spezialwissen bereitgestellt werden. Für Entscheidungsträger wird EnerMaps ein nützliches Werkzeug sein, um wirksame Strategien zu entwickeln. Dazu werden im Projekt a) durch gemeinsame Untersuchungen (unterstützt durch konsortiumsinterne und externe Experten sowie Zielgruppenvertreter) entscheidende Energiedatensätze identifiziert, b) diese Datensätze verglichen und qualitätsgeprüft, c) angereichert, visualisiert, und Einführung neuer Analysetools für diese Datensätze, d) Koordination verschiedener Datenbanken in einem gemeinsamen Tool (dem EnerMaps Data Management Tool) und e) Leitung eines Kapazitätsaufbauprogramms zum Datenmanagement, das sich direkt an Hauptnutzer und indirekt an Endnutzer richtet. Das EnerMaps-Projekt wird mit bestehenden Initiativen zur Datenwissenschaft zusammenarbeiten durch: a) die Konzeption eines von OpenAIRE4 organisierten Dashboards der Forschungsgemeinschaft – eine Initiative, die stark mit der European Open Science Cloud5 (EOSC) verbunden ist), b) die Teilnahme an von der EOSC organisierten Konferenzen und die Registrierung des Tools als EOSC-Dienstleister sowie c) die Entwicklung von Partnerschaften mit ähnlichen H2020-Projekten. Während des Projekts und darüber hinaus werden wir die Nützlichkeit dieses Projekts sicherstellen, insbesondere durch die Anwendung einer agilen Softwareentwicklungsmethodik. Es handelt sich um einen benutzerzentrierten Prozess, der es Stakeholdern (z. B. Produktbesitzern) ermöglicht, ihre Bedürfnisse anhand von Benutzergeschichten, die eine Beschreibung von Funktionen aus der Benutzerperspektive sind, klar zu definieren.6 In EnerMaps werden wir eine kontinuierliche Benutzergeschichte anwenden Analyse, das Sammeln von Feedback bei Veranstaltungen zum Kapazitätsaufbau und der Betrieb eines industriellen (e-think) sowie eines sozialen Innovationsmanagers (EURAC). Wir werden die Lebensdauer des EnerMaps Data Management Tools über die Projektdauer hinaus durch die systematische Verwendung von Open-Source-Codes, die Entwicklung von Schulungs- und Verbreitungsveranstaltungen und die Ausarbeitung von Geschäftsoptionen zur Finanzierung der Wartung des Tools sicherstellen. Die vollständige Einhaltung der FAIR-Prinzipien3, der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO - Verordnung (EU) 2016/679)7 sowie der Rechte des geistigen Eigentums (IPR8) wird in die gesamte Projektdurchführung integriert. Unser Konsortium besteht aus Experten für Energiedatenmanagement (CREM, EURAC, e-think und TUW), für Datenmanagement und künstliche Intelligenz (Idiap), für wissenschaftliches Datenmanagement (OpenAIRE), für die Wechselwirkungen zwischen Energie und Zivil Gesellschaft (e-think und EURAC) sowie zur Verbreitung und Kommunikation im Bereich Nachhaltigkeit (REV).


Publications
EnerMaps Project: A New Open Energy Data Tool to Accelerate the Energy Transition
Rager J, von Gunten D, Wilczynski, Pezzutto S, Balest J, Fallahnejad M, Contant C (2021)
Zeitschriftenartikel
EUROHEAT & POWER

Weitere Informationen: https://emagazine.ehp-magazine.com/de/profiles/ae22e601d266/ ...

https://hdl.handle.net/ http://hdl.handle.net/10863/16889

Enabling more Open Science in the energy sector
Rager J, Wilczynski E, Bardi A, Conforto G, Peronato G, Pezzutto S, (2021)
Internet

Weitere Informationen: https://revolve.media/enabling-more-open-science-in-the-ener ...

Partner
Technische Universität Wien
e-think - Energy Research
Idiap Research Institute
Centre de recherche énergétiques et municipales CREM
OpenAIRE
REVOLVE WATER

Contact

Simon Pezzutto

Project managerT 226 550 1740 93+ude.carue@ottuzzep.nomis

Daniele Vettorato

Vice project managerT 146 550 1740 93+ude.carue@otarottev.eleinad

Cristiana Losso

Project assistantT 806 550 1740 93+ude.carue@ossol.anaitsirc

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