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Wie man die Beteiligung von Jugendlichen in Alpengemeinden fördern kann

04 Mai 21

Wie man die Beteiligung von Jugendlichen in Alpengemeinden fördern kann

Eurac Research organisiert ein Online-Veranstaltung, bei der Erfahrungen aus den Gemeinden Salurn und Pergine Valsugana ausgetauscht werden

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Junge Menschen, die in ländlichen Regionen leben, haben oft eine enge Bindung zu ihrer Heimatgemeinde und möchten sich dort auch gerne einbringen. Häufig fehlt es jedoch an Begegnungsorten und Möglichkeiten, damit Jugendliche den politischen Entscheidungsträgern ihre Ideen in einem formellen Rahmen mitteilen können. In unserer Region haben die Gemeinden Salurn und Pergine Valsugana unterschiedliche Wege gewählt, um die Jugendbeteiligung zu fördern: Von ihren Erfahrungen berichten sie in einer Online-Veranstaltung, die am Donnerstag, 6. Mai um 17.30 Uhr stattfindet. Anhand von praktischen Fällen wird auch die Umsetzung der politischen Empfehlungen besprochen, die von Eurac Research zusammen mit Partnern aus anderen Alpenländern im Rahmen des Projekts GaYA ausgearbeitet wurden. Das Projekt zielte darauf ab, die Beteilung von jungen Menschen an politischen Entscheidungen zu fördern.

Die Gemeinde Salurn hat einen innovativen Prozess gestartet: Im Rahmen einer „Jugendwerkstatt” konnten junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren einen Vorschlag einbringen, um das Leben in ihrer Gemeinde zu verbessern. Dabei verpflichtete sich die Gemeindeverwaltung dazu, die Idee mit dem meisten Zuspruch von Seiten der Bürger umzusetzen. Die Gemeinde Pergine hat hingegen einen anderen Weg gewählt, den bereits andere Gemeinden erprobt haben: Dort wurde ein Jugendbeirat eingerichtet, der mit dem Gemeinderat zusammenarbeitet. An der Veranstaltung am 6. Mai werden Samantha Endrizzi und Elisa Bartolamedi, Jugendreferentinnen der Gemeinden Salurn und Pergine Valsugana anwesend sein. „Pergine hat entschieden, die Rolle der Jugendlichen formell anzuerkennen und hat ihnen einen institutionellen Auftrag erteilt, während die Gemeinde Salurn mit der Jugendwerksatt einen innovativen und informellen Weg gewählt hat. Die Anwesenheit der Gemeindereferentinnen an der Online-Veranstaltung gibt uns die Möglichkeit, die unterschiedlichen Erfahrungen zu vergleichen, sowie ihre Vor- und Nachteile zu verstehen“, erklärt Martina Trettel, Juristin von Eurac Research. Sie wird beim Treffen die politischen Empfehlungen vorstellen, die im transalpinen Projekt GaYA (Governance and Youth in the Alps) ausgearbeitet wurden, um die Jugendbeteiligung zu fördern.

Die politischen Empfehlungen, die im Projekt GaYa ausgearbeitet wurden, sind online verfügbar (https://bit.ly/3eIS4zB) und werden allen Veranstaltungsteilnehmern zugeschickt.

Link zu Programm und Anmeldung: https://beta.eurac.edu/de/magazine/jugendbeteiligung-in-alpinen-gemeinden-utopie-oder-realitaet

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