Jenseits des Krieges: Die Resilienz der ukrainischen Gesellschaft

Der Widerstand der ukrainischen Armee gegen die russische Aggression hat Putins Invasion beharrlich behindert. Nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch im Durchhaltevermögen und der Resilienz des ukrainischen Volkes zeigt sich seine Widerstandskraft. Wir haben mit dem ukrainischen Forscher und Experten für den russisch-ukrainischen Krieg, Dr. Oleksii Kolesnykov, über die gesellschaftliche Resilienz in der Ukraine gesprochen.
Eurac Research: 2014 hat die Ukraine begonnen Reformen einzuführen, um den lokalen Regierungen mehr Macht zu geben und ihnen mehr Ressourcen zuzuweisen. Warum waren diese Änderungen wichtig und wie haben sie die einzelnen Gemeinden während des Krieges unterstützt?
Kolesnykov: Die Dezentralisierungspolitik und die entsprechenden Reformen, die in der Ukraine durchgeführt wurden, spielten eine entscheidende Rolle für die Widerstandsfähigkeit des Landes, besonders weil so leistungsfähigere lokale Gemeinschaften geschaffen wurden. Vor den Reformen gab es in der Ukraine – von großen Städten bis zu kleinen Dörfern – insgesamt über 11.000 Gemeinden. Sie waren oft fragmentiert und nicht in der Lage, lokale Probleme wirksam anzugehen. Obwohl die Reformen noch nicht vollständig abgeschlossen waren, war die Dezentralisierung bereits so weit umgesetzt, dass die lokalen Regierungen eine solide Grundlage hatten und über die Mittel verfügten, um Probleme vor Ort zu lösen.
Als der Krieg begann, waren die Gemeinden in der Lage, auf die zahlreichen Herausforderungen zu reagieren. Viele von ihnen nahmen zum Beispiel Millionen von Binnenvertriebenen auf und boten den Bedürftigen Notunterkünfte, grundlegende Unterstützung und wichtige Dienstleistungen an. Darüber hinaus bauten lokale Regierungen Befestigungsanlagen, organisierten die territoriale Verteidigung und versorgten Militäreinheiten und Soldaten mit wichtigen Ressourcen.
Ohne die Dezentralisierung wäre dies nicht möglich gewesen. Wäre die Ukraine vor 2014 mit der gleichen Situation konfrontiert gewesen, hätten die staatlichen Behörden diese Aufgaben lösen müssen. Sie hätten wahrscheinlich nicht die Kapazitäten gehabt, sie effektiv zu bewältigen. Dank der Reformen konnten die lokalen Regierungen einspringen, und der Staat konnte sich auf andere wichtige Angelegenheiten konzentrieren.
Dieser Trend, Heldentaten anzuerkennen und zu feiern, motiviert nicht nur andere, sondern vermittelt auch ein Gefühl von Stärke und Zielstrebigkeit und hilft den Gemeinschaften, selbst in schwierigen Momenten die Hoffnung aufrechtzuerhalten.
Oleksii Kolesnykov
Können Sie ein Beispiel für eine Stadt oder Region nennen, in der lokale Führungskräfte eine Schlüsselrolle gespielt haben?
n vielen Fällen haben lokale Führungspersönlichkeiten während des Krieges in der Ukraine eine wichtige Rolle gespielt. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Stadt Irpin, die in der Nähe meiner Heimatstadt Bucha im Umland von Kiew liegt. Während der russischen Besatzung leitete der Bürgermeister Oleksandr Markushyn die mit Waffen ausgerüsteten Verteidigungskräfte vor Ort und beteiligte sich direkt an der Verteidigung der Stadt. Ein weiteres Beispiel ist Vitaly Kim, Leiter der regionalen Verwaltung von Mykolajiw. Er wurde während des Krieges für seine Führungsqualitäten bekannt. Besondere Popularität erlangte er in den sozialen Medien, wo er direkt mit der Bevölkerung kommunizierte und die Verteidigungsmaßnahmen für die Region organisierte. Zu Beginn der Invasion bestand ein hohes Risiko, dass Mykolajiw eingenommen werden könnte, und Kim spielte eine entscheidende Rolle bei der Koordinierung des freiwilligen Widerstands und dem Aufbau von Verteidigungsanlagen. Dies sind nur zwei Beispiele dafür, wie die Tapferkeit Einzelner zu einem Symbol für ukrainischen Mut und Heldentum geworden ist. So wird Hoffnung und Einigkeit geweckt und gleichzeitig die kollektive Widerstandsfähigkeit gestärkt. Dieser Trend, Heldentaten anzuerkennen und zu feiern, motiviert nicht nur andere, sondern vermittelt auch ein Gefühl von Stärke und Zielstrebigkeit und hilft den Gemeinschaften, selbst in schwierigen Momenten die Hoffnung aufrechtzuerhalten.
Welche Initiative oder Bewegung verkörpert Ihrer Meinung nach am besten die gesellschaftliche Resilienz der Ukraine?
Für mich ist die Freiwilligenbewegung das größte Symbol für die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit der Ukraine. Sie ist wirklich beispiellos und mit früheren Bewegungen nicht zu vergleichen. Besonders sticht dabei die Come Back Alive Foundation hervor. Diese Hilfsorganisation wurde während der hybriden Phase des Konflikts am Vorabend der russischen Invasion im Jahr 2014 gegründet. Sie war die erste große zivilgesellschaftliche Initiative zur Unterstützung der ukrainischen Armee und hat diese Arbeit seither fortgesetzt. Die Stiftung führt Fundraising-Kampagnen durch, um Mittel für militärische Ausrüstung und Nachschub zu sammeln, und leistet Unterstützung, wenn der Staat dazu nicht in der Lage ist. In den letzten zehn Jahren hat sich die Stiftung zur führenden zivilen Stiftung des Landes entwickelt und ist wahrscheinlich die bedeutendste bei der Mittelbeschaffung und militärischen Unterstützung – obwohl auch staatliche Initiativen eine wichtige Rolle spielen.
Ein weiteres wichtiges Beispiel ist die Serhiy Prytula Charity Foundation (Prytula Foundation), die von dem ehemaligen Komiker und Showman Serhiy Prytula geleitet wird, der zum Bürgerrechtsaktivisten wurde. Die Prytula-Stiftung ist seit Beginn der Invasion besonders aktiv. Sie konzentriert sich auf Fundraising-Kampagnen, wobei sie aktiv Medien und Blogger einbezieht und die Berühmtheit von Prytula nutzt, um öffentliche Unterstützung zu gewinnen. Eine ihrer bemerkenswertesten Kampagnen hieß „People's Bayraktar“ und sollte den Kauf von türkischen Bayraktar-Drohnen finanzieren. Diese Drohnen waren sehr gefragt, aber in der Ukraine gab es nicht genug davon. Die Stiftung startete eine unglaublich erfolgreiche Spendenaktion mit dem Ziel, 15 Millionen Euro zu sammeln. Innerhalb weniger Tage war diese Summe erreicht, und das Unternehmen Baykar, das die Drohnen herstellt, war von der Initiative so beeindruckt, dass es der Ukraine drei Drohnen schenkte. Da die erhaltenen Spenden nicht mehr für die Drohnen benötigt wurden, verwendete die Stiftung das Geld, um einen ICEYE commercial satellite zu kaufen, der von den Streitkräften für militärische Zwecke genutzt wird. Das erste Mal in der Geschichte trugen Bürger und Bürgerinnen zum Kauf eines Satellitenzugangs bei. Was als Kampagne zur Finanzierung von Drohnen begann, verwandelte sich schließlich in eine Kampagne zur Finanzierung eines Satelliten – eine beispiellose Errungenschaft, insbesondere im Kontext des Krieges.
Wenn man über diese Initiativen spricht, ist es wichtig zu betonen, dass der Großteil der Spenden direkt von Einzelpersonen und Unternehmen und nicht aus öffentlichen Mitteln stammt. Der Erfolg der beiden Stiftungen Prytula und Come Back Alive macht nicht nur die Kraft des bürgerlichen Engagements und der Unterstützung durch die Gemeinschaft deutlich, sondern hebt auch die Resilienz der ukrainischen Gesellschaft hervor. Diese Basisbewegungen zeigen, wie Bürgerinnen und Bürger in Notlagen einspringen können, um Schwachstellen zu überbrücken und die Gesellschaft zu unterstützen. Sie verkörpern die Stärke und Entschlossenheit, die die Fähigkeit der Ukraine ausmachen, den Konflikt zu überstehen und durchzuhalten.
Im Krieg geht es nicht nur um das bloße Überleben, sondern auch um die psychische Gesundheit und das Gemeinschaftsgefühl der Menschen. Wissen Sie von Projekten oder Ansätzen, die den Menschen bei der emotionalen Bewältigung besonders helfen?
Es gibt verschiedene Initiativen zur psychischen Gesundheit, insbesondere für jene, die den Krieg direkt miterleben. Einige ukrainische Psychotherapeutinnen und -therapeuten bieten kostenlose Online-Beratungen für Flüchtlinge und Menschen an, die in der Ukraine geblieben sind. Diese Fachleute helfen auch dabei, dass Menschen notwendige Behandlungen im Ausland erhalten, indem sie mit den medizinischen Einrichtungen vor Ort zusammenarbeiten und Beratungen und Verschreibungen erleichtern, um sicherzustellen, dass die Menschen die notwendigen Behandlungen erhalten. Eine der größten Herausforderungen in der Ukraine ist jedoch das mangelnde Bewusstsein für psychische Gesundheit. Viele sind es nicht gewohnt, bei psychischen Problemen Hilfe zu suchen, und das Thema ist immer noch mit einem großen Stigma behaftet. Leider betrachten manche Menschen es als ein Zeichen von Schwäche, wenn sie nach Hilfe suchen, oder fürchten, als geistig labil abgestempelt zu werden. Das ist für viele eine große Hemmschwelle. Obwohl psychische Probleme weit verbreitet sind, insbesondere bei jenen, die schon jahrelang in einem Kriegsgebiet leben, erkennen viele Menschen nicht, dass sie professionelle Unterstützung brauchen. Stattdessen wenden sie sich oft an die Familie, an Freunde oder die Kirche, oder sie greifen leider zu ungesunden Bewältigungsmechanismen wie Alkohol.
Viele Menschen sehen in Präsident Selenskyj eine Schlüsselfigur für die Widerstandsfähigkeit der Ukraine. Was hat seine Führung Ihrer Meinung nach dazu beigetragen, damit das Land während des Krieges stark und geeint bleibt?
Präsident Selenskyj wurde gleich zu Beginn der Invasion zu einer Schlüsselfigur der Resilienz. Als Russland die Ukraine angriff, erwarteten viele, dass Selenskyj und die ukrainische Regierung fliehen und Russland schnell die Kontrolle übernehmen würde. Die Entscheidung, in Kiew zu bleiben, erwies sich jedoch als entscheidend, um das öffentliche Vertrauen aufrecht zu halten. Vor der Invasion lagen Selenskyjs Zustimmungswerte bei etwa 30 bis 40 Prozent. Nach seiner Entscheidung, in der Ukraine zu bleiben, stieg das Vertrauen auf etwa 90 Prozent an. Auch wenn es seither etwas gesunken ist, genießt er immer noch eine große Unterstützung, die seine Führungsrolle untermauert. Selenskyj wurde zu einer Ikone der nationalen Führung und Einheit zu einer Zeit, als das Land dies dringend benötigte. Das war für viele inspirierend und löste ein starkes Gefühl der Einheit aus, was die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft unterstützte.
Was die internationale Unterstützung für die Ukraine betrifft – welche Formen der Hilfe hatten die größte Wirkung? Und in welchen Bereichen war sie Ihrer Meinung nach nicht ausreichend?
Am wichtigsten war sicherlich die militärische Unterstützung, insbesondere die Versorgung mit Waffen. Ein großes Problem war jedoch die Verzögerung bei der Bereitstellung dieser Hilfe – sie hat viele ukrainische Menschenleben gekostet. Viele westliche Regierungen zweifelten zunächst daran, dass die Ukraine in der Lage sein würde, Widerstand zu leisten. Deshalb begann die umfangreiche militärische Unterstützung mit einiger Verspätung. Bei den anfänglich gelieferten Waffen handelte es sich um kleine Panzerabwehrwaffen, die eher für einen Partisanenkrieg als für eine umfassende militärische Verteidigung gedacht waren. Man ging davon aus, dass die Ukraine wahrscheinlich fallen, aber die Bevölkerung weiterhin Widerstand leisten würde. Aus diesem Grund wurden keine schweren Waffen wie Panzer oder Luftabwehrsysteme geliefert. Auch weil man befürchtete, dass Russland im Falle einer Niederlage der Ukraine Zugang zu dieser Technologie erhalten würde. Als die Ukraine ihre Stärke unter Beweis stellte und zeigte, dass sie Widerstand leisten und sogar Gegenangriffe starten konnte, ging der Westen dazu über, ernsthaftere Waffen zu liefern.
Ich denke, es wird oft angenommen, dass das Leben in der Ukraine ganz ungeordnet verläuft und dass wir in ständiger Angst leben. In Wirklichkeit passen sich die Menschen an, finden Lösungen und stellen sich praktisch auf alles ein.
Oleksii Kolesnykov
Für all jene, die den Krieg nur aus der Ferne verfolgt haben: Was wird am häufigsten über das Leben in einem Konfliktgebiet missverstanden? Können Sie ein persönliches Erlebnis schildern, das diese landläufigen Vorstellungen in Frage stellt?
Ich denke, es wird oft angenommen, dass das Leben in der Ukraine ganz ungeordnet verläuft und dass wir in ständiger Angst leben. In Wirklichkeit passen sich die Menschen an, finden Lösungen und stellen sich praktisch auf alles ein. Als am 24. Februar 2022 die groß angelegte Invasion begann, stand ich wie alle anderen unter Schock. Ein Jahr später hatte ich jedoch nicht mehr so viel Angst. Als anfangs die Luftschutzsirenen ertönten, eilten die meisten Menschen in Deckung. Heute ignorieren viele die Sirenen oder verlassen sich auf Live-Updates, die die Flugbahnen von Raketen und Drohnen verfolgen, und entscheiden dann, ob sie in Deckung gehen. Bei Explosionen in der Nähe reagieren wir jedoch immer noch sofort und laufen in den sichersten Raum des Gebäudes, oft das Badezimmer. Außerdem kam es in der Vergangenheit, insbesondere zwischen 2022 und 2023, häufig zu Stromausfällen; manchmal waren wir mehrere Tage ohne Strom. Im besten Fall hatten wir vier Stunden lang Strom, gefolgt von vier Stunden Ausfall. Ja, es war auf körperlicher und auf psychischer Ebene hart, in der Dunkelheit zu leben, und manchmal hatten wir das Gefühl, ein bisschen verrückt zu werden, aber wir fanden Lösungen. Wir haben das Beste aus den Ressourcen gemacht, die wir hatten, und anstatt über unserem Elend zu brüten, haben wir uns an die Umstände angepasst und sind resilient geblieben.
Seit Beginn der Invasion haben rund 7 Millionen Menschen die Ukraine verlassen. Wie wirkt sich das auf die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft aus?
Zunächst einmal hat es schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die Ukraine leidet bereits unter einem erheblichen demografischen Ungleichgewicht: Es gibt zu wenige Menschen im arbeitsfähigen Alter, um die Wirtschaft aufrechtzuerhalten und die alternde Bevölkerung zu unterstützen. Sollte der Krieg noch jahrelang weitergehen, könnte das zu einem kritischen, wenn nicht gar katastrophalen Problem werden. Viele der Menschen, die das Land verlassen haben, werden möglicherweise nie mehr zurückkehren und sich stattdessen in ihren neuen Ländern niederlassen. Dadurch verschärft sich der Arbeitskräftemangel zusätzlich. Außerdem ist die Geburtenrate in der Ukraine, wie in weiten Teilen Europas, niedrig, was die Situation noch verschlimmert. Um das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten, wird das Land wahrscheinlich Menschen aus dem Ausland anziehen müssen. Dies stellt jedoch eine weitere Herausforderung dar – zwar ist die ukrainische Gesellschaft im Allgemeinen tolerant gegenüber europäischen Ländern, aber es ist unwahrscheinlich, dass viele Europäer oder Europäerinnen in die Ukraine ziehen werden, um dort zu arbeiten. Stattdessen werden die meisten Einwanderer und Einwandererinnen aus ärmeren Regionen wie Afrika und Asien kommen. Wie die ukrainische Gesellschaft auf diese demografische Verschiebung reagieren wird, ist noch ungewiss, aber sie könnte zu einem bedeutenden Problem werden. Letztlich schwächt der Bevölkerungsverlust die Widerstandsfähigkeit der Ukraine. Ein Land braucht sowohl menschliche als auch wirtschaftliche Ressourcen, um stark zu bleiben, und beides ist derzeit Mangelware.
Wenn Staat und Bevölkerung zusammenarbeiten und als Gesellschaft vereint sind, ist eine Nation am widerstandsfähigsten.
Oleksii Kolesnykov
Welche Lehren sollte die Welt aus dem Krieg in der Ukraine ziehen?
Eine der wichtigsten Lehren, die die Welt aus den Erfahrungen der Ukraine ziehen sollte, ist, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein. Das Risiko großer Konflikte, in die mehrere Länder verwickelt sind, wächst. Und das muss ernst genommen werden. Leider war die Ukraine auf diesen Krieg nicht ausreichend vorbereitet, und das muss die Welt begreifen – Konflikte wie dieser können schnell eskalieren. Eine weitere Lektion ist, wie wichtig es ist, sich auf die eigene Bevölkerung zu verlassen und im Voraus in die soziale Resilienz zu investieren. Wenn es zu einem Konflikt von größerem Ausmaß kommt, wird nicht nur die Armee kämpfen, sondern die gesamte Bevölkerung muss einbezogen werden. Wenn Staat und Bevölkerung zusammenarbeiten und als Gesellschaft vereint sind, ist eine Nation am widerstandsfähigsten.
Zur Person
Oleksii Kolesnykov hat einen PhD in Politikwissenschaft (2011) und ist seit 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Johan Skytte Institute of Political Studies an der Universität Tartu in Estland. Zuvor war er in der Ukraine als Dozent und Forscher am Fachbereich für Politikwissenschaft und öffentliche Verwaltung an der Jurij-Fedkowytsch-Nationaluniversität Czernowitz tätig. Außerdem war er politischer Analyst und Leiter der Association for Community Self-Organization Assistance, einer ukrainischen Denkfabrik, die sich auf lokale Regierungsführung, Demokratie und bürgerschaftliches Engagement konzentriert. Darüber hinaus arbeitete er sechs Jahre lang für das von der EU finanzierte Projekt Association4U und unterstützte das Büro des ukrainischen Vize-Premierministers für europäische und euroatlantische Integration sowie das Regierungsbüro für die Koordinierung der europäischen und euroatlantischen Integration. 2019 war Kolesnykov Visiting Researcher am Institut für Vergleichende Föderalismusforschung von Eurac Research

Christopher Neill
(Chris)topher Neill is a recent addition to the communications department at Eurac Research. Originally from Canada, he primarily works with English-language materials and social media content. In his spare time, he enjoys playing hockey – no surprise there – weightlifting, and exploring new cultures and languages.
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