Eine sozial gerechtere, umweltfreundlichere Gesellschaft: Das ist das Ziel unserer Transformationsforschung. Umsetzbare Wege dorthin untersuchen wir für den ländlichen Raum, wobei die Menschen in Südtirols Tälern und anderen Bergregionen unsere Mitforschenden sind. Lokales Wissen und Wissenschaft verbinden sich, um Zukunft nachhaltig zu gestalten.
Institut für Regionalentwicklung
Die großen globalen Veränderungen – Klimaerwärmung, demografischer und gesellschaftlicher Wandel, Artenschwund, Migration, Digitalisierung – werfen auch in Berggebieten neue Fragen auf. Sie betreffen das Verhältnis des Menschen zu seiner natürlichen Umwelt ebenso wie soziale Aspekte und die Nutzung von Ressourcen.
Mit all diesen Bereichen befassen sich unsere direkt vor Ort auf eine sozial-ökologische Transformation hinwirkenden Projekte. Gemeinsam mit den verschiedenen Interessengruppen entwickeln und verwirklichen wir unter anderem kompromissfähige Konzepte zum Herdenschutz, um ein Nebeneinander von Mensch und Wildtieren zu ermöglichen. Wir erforschen, wie das kulturelle Erbe und Gemeinschaftsgüter neu in Wert gesetzt oder Migrantinnen und Migranten in ländlichen Gemeinden integriert werden können, wie Digitalisierung und neue Formen sanfter Mobilität beitragen können, abgelegene Täler lebendig zu erhalten. Ein Schwerpunkt des Instituts sind regionale und lokale Kreisläufe sowie Wertschöpfungsketten, etwa in der Forstwirtschaft oder in der Nahrungsmittelproduktion. Hier analysieren wir, wie in enger Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Gastgewerbe und Handel lokal produzierte Lebensmittel direkt vom Hof auf den Tisch kommen können – zentraler Beitrag zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem und Tourismus.





























