Zwischen Orten, Zeiten und Bildschirmen: Wie Smartphones Geflüchteten helfen, ihre Welt zusammenzuhalten
Was passiert eigentlich, wenn das wichtigste Überlebensmittel nicht ein Zelt ist, sondern ein Smartphone? In meinem Beitrag möchte ich zeigen, wie Flüchtlinge ihr Smartphone nutzen, um mit den Brüchen und Unsicherheiten eines Lebens auf der Flucht klarzukommen. Dieses Gerät wird zu einem emotionalen Anker – es verbindet sie mit ihrer Vergangenheit und gibt ihnen Hoffnung für die Zukunft. Man könnte sagen, es ist ein Ort der digitalen Kopräsenz, der es ihnen ermöglicht, soziale Beziehungen aufrechtzuerhalten, auch wenn sie geografisch voneinander getrennt sind. Aber, und das ist wichtig, diese Verbindung ist zerbrechlich. Ohne Netz, Strom oder ein aktuelles Gerät droht schnell die Isolation. Der Beitrag macht klar, warum digitale Teilhabe kein Luxus ist, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Würde, Teilhabe und Identität – und warum digitale Rechte letztlich Menschenrechte sind.
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