ADO

Observatorium für Dürre in den Alpen

  • Deutsch
  • English
  • Italiano
ADO

Laut Alpenkonvention werden Wasserknappheit und die damit verbundenen Konflikte in den Alpenregionen zu einem besorgniserregenden Thema. Zudem leiden Tieflandregionen weit jenseits der Alpen unter fehlendem Wasser aus den Alpen. Daher sind die Länder eingeladen, mit gemeinsamen Strategien auf dieses Thema zu reagieren. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus zuvor finanzierten Projekten (z.B. AlpWaterScarce) ist es unser Ziel, ein Observatorium für Dürre in den Alpen einzurichten und Empfehlungen für eine verbesserte Risikovorsorge und Effizienz des Dürremanagements, speziell für den Alpenraum, abzuleiten. Das Observatorium für Dürre in den Alpen selbst wird ein transnationales alpenweites operationelles System mit einer Web-Schnittstelle (z.B. WebGIS, periodische Berichte) sein, um auf Daten und spezifische Indizes zur Überwachung von Dürren und deren Auswirkungen zuzugreifen. Es wird optimierte Beobachtungen und Prognosen für die Alpen liefern, die in bestehende Überwachungssysteme auf EU-Ebene (z.B. Europäisches Dürre-Observatorium) integriert werden könnten. Die Überwachung wird auf einer Fusion bestehender Ansätze (z.B. meteorologische Dürreindizes, hydrologische Dürreindizes) und neu verfügbarer Informationen (z.B. Fernerkundung von Schnee und Bodenfeuchtigkeit) beruhen, um neue kombinierte Dürreindizes und eine gemeinsame Dürreklassifikation zu schaffen. Das Observatorium für Dürre in den Alpen wird in sechs Fallstudien in allen Alpenländern mit lokalen Partnern angewandt. Die Fallstudien befassen sich mit verschiedenen Dürreproblemen wie landwirtschaftliche Dürre, hydrologische Dürre oder Auswirkungen von Dürre auf Ökosysteme. Aus den Fallstudien werden Richtlinien für ein verbessertes Dürrerisikomanagement entwickelt. Die Ergebnisse werden zu Empfehlungen für eine Strategie der Dürrerisikosteuerung für die Alpen weiterentwickelt. Hauptnutznießer der Projektergebnisse sind Institutionen mit Entscheidungskapazitäten in den Bereichen Wassermanagement, Energieproduktion und Landwirtschaft. Viele von ihnen sind als Partner, Beobachter oder Interessenvertreter direkt am Projekt beteiligt.

Kontaktperson: felix.greifeneder@eurac.edu



Publications
Agricultural Drought Detection with MODIS Based Vegetation Health Indices in Southeast Germany
Kloos S, Yuan Y, Castelli M, Menzel A (2021)
Zeitschriftenartikel
Remote Sensing

https://doi.org/10.3390/rs13193907

Cambiamento globale nelle regioni di montagna e gli effetti sugli ecosistemi alpini
Bertoldi G (2021)
Vortrag

Konferenz: Seminars Cycle “Il territorio della montagna| fragilità e sviluppo sostenibile” | Online- Milano : 9.1.2021 - 9.1.2021

A Remote-sensing Perspective on Evapotranspiration Trends in the Alps
Castelli M (2020)
Vortrag

Konferenz: AGU fall meeting 2020 | Online everywhere | 1.12.2021 - 17.12.2021

Partner
Region Piemont
ARSO Slovenian Environment Agency
WSL Swiss Federal Institute for Forest, Snow and Landscape Research
UA-WMP Office of the Upper Austrian Government - Water Management Planning
KGZS-MB Slovene Chamber of Agriculture and Forestry - Institute of Agriculture and Forestry Maribor
ALU-FR University of Freiburg
ANBI
INRAE - National Institute for Agriculture, Food and the Environment
ZAMG - Central Institute for Meteorology and Geodynamics
ISKRIVA - Institute for Development of Local Potentials

unsere Partner

Projekt Team
1 - 15

Projects

1 - 10
Project

DPS4ESLAB

Datenplattform und Sensorentechnologie für das ESLAB

Duration: May 2018 - October 2021Funding:
FESR (EU funding / Project)

view all

Institute's Projects

Center
Eurac Research logo

Eurac Research ist ein privates Forschungs-Zentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscher kommen aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Bereichen und aus allen Teilen der Welt. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – die Zukunft gestalten.

Was wir tun

Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. Unsere Forschungsarbeit umfasst dabei drei Hauptthemen: lebensfähige Regionen, Vielfalt als lebensförderndes Merkmal, eine gesunde Gesellschaft.

Great Place To Work
ISO 9001 / 2015
ISO 9001:2015
05771/0
ISO 27001
ISO 27001:2013
00026/0
ORCID Member

Gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 teilen wir Ihnen mit, dass diese Webseite eigene technische Cookies und Cookies Dritter verwendet, damit Sie effizient navigieren und die Funktionen der Webseite einwandfrei nutzen können. Wenn Sie weiterhin auf diesen Seiten surfen oder auf „OK“ klicken, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie unter:

Privacy Policy