Eurac Research befindet sich in der italienischen Autonomen Provinz Bozen (Südtirol). Die beiden Hauptsitze liegen in der Provinzhauptstadt Bozen. Sie sind auch unter architektonischen Gesichtspunkten interessant.
Eurac Research befindet sich in der italienischen Autonomen Provinz Bozen (Südtirol). Die beiden Hauptsitze liegen in der Provinzhauptstadt Bozen. Sie sind auch unter architektonischen Gesichtspunkten interessant.
Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.

Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. [Über uns](/de/ueber-uns-eurac-research)
Eurac Research Headquarter
Viale Druso 1
39100 Bolzano
Italy
Eurac Research NOI Techpark
Via A.-Volta
39100 Bolzano
Italy
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Das Herz von Eurac Research schlägt im roten Gebäudekomplex in der Bozner Drususallee. Das historische Gebäude, in dem unser Forschungszentrum seinen Hauptsitz hat, wurde 1995 renoviert und durch moderne Elemente ergänzt. Seine Architektur spiegelt unsere Arbeitsweise wider: Energie und Schaffensfreude stecken im pompejanischen Rot der historischen Gebäudeteile. Glas, Stahl und Beton bilden einen architektonischen Kontrapunkt zu den geschichtsträchtigen Modulen und stehen zugleich für Offenheit, Toleranz und unsere zukunftsgerichtete Forschungsarbeit.
** Der historische Teil des Komplexes war im Auftrag der faschistischen Machthaber zwischen 1934 und 1936 für die weibliche faschistische Jugend – kurz GIL (Gioventù Italiana del Littorio) erbaut worden. Als Architekten zeichneten Francesco Mansutti und Gino Miozzo aus Padua verantwortlich. Das Areal umfasste Unterrichtsräume, Hörsäle und eine Turnhalle. Die Architektur der Gebäudeteile und der direkt anschließenden Drususbrücke lässt sowohl die klaren Linien des „Razionalismo“ als auch Einflüsse des opulenten „Stile Imperiale“ erkennen, der Bauwerke des antiken römischen Imperiums zitierte. Nach Beendigung des Faschismus war das ehemalige GIL-Gebäude („Ex-GIL“ genannt) steinernes Denkmal einer Zeit, die niemals wiederkehren sollte. So fand es keine wirkliche Neubestimmung und beherbergt über die Jahre hinweg einen Supermarkt, ein Kino, verschiedene Lager- und Handelsräume, eine Buchbinderei und ein Tierheim. Allmählich verfiel es.
Der 1995 ausgeschriebene internationale Architekturwettbewerb rettete das Ensemble schließlich vor dem Einsturz. Es gewann der Entwurf des Grazer Architekten Klaus Kada. Sein Projekt stellte dem denkmalgeschützten Bau eine moderne Architektur zur Seite. In aufwendigen technischen Verfahren behielt das Gebäude seine alten Fassaden und seinen ursprünglichen Anstrich in pompejanischem Rot. Zubauten aus Glas, Beton und Stahl ergänzen die Struktur. Brücken verbinden die einzelnen Gebäudeteilen miteinander und reflektieren auf diese Art und Weise nicht nur die Koexistenz von Alt und Neu, sondern auch ein Aufeinanderzugehen an einem Ort brisanter Geschichte.
Das Innovationsviertel der Stadt Bozen liegt auf dem Gelände eines im Faschismus entstandenen Aluminiumwerkes. 1937 war die ehemals größte Aluminiumfabrik Italiens in Betrieb genommen worden. Spuren des historischen Komplexes finden sich noch in zwei großen Gebäudeteilen, die vor allem eine neue Innenraumgestaltung aus Glas und Holz erhalten haben. Heute beherbergt das Areal den NOI Techpark, der zweites Zuhause von Eurac Research ist. Unsere Institute und Center mit größeren Laboreinrichtungen befinden sich dort:
Institut für Alpine Notfallmedizin
Institut für Erneuerbare Energie