Warum wir kein Ministerium für Bildung und Leistung brauchen. Ein Plädoyer für eine Orientierung an Bildungsgerechtigkeit.
Im Rekordtempo hat die Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ihr Regierungsteam präsentiert und die Umbenennung mehrerer Ministerien angekündigt. Diese Neubenennungen sind kein zufälliger Oberflächendekor einer Regierung, die euphemistisch als „Mitte-Rechts-Regierung“ bezeichnet wird. Vielmehr handelt es sich um programmatische Bezeichnungen, die Rückschlüsse auf die ideologische Richtung zulassen, in die sich Italien bewegen soll. Eines der Ministerien trägt nun den Namen „Istruzione e Merito“ - „Bildung und Leistung“, was breite Kontroversen ausgelöst hat. Was aber ist das Problem am „merito“?
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