Die Teilnahme ist in Präsenz und online möglich. Anmeldung unter folgendem Link.
Queere Provinz? Realitäten und Perspektiven queeren Lebens im ländlichen Raum
- Date: 20.05.2026, 16:30
- Place: Eurac Research, Conference Hall und online via Teams
- Typology: Runder Tisch
- Info:
Queeres Leben findet nicht nur in den Städten statt – es ist immer hier. Die Veranstaltung widmet sich den Erfahrungen und Lebensrealitäten les- bischer, schwuler, bisexueller, trans*, queerer und allen weiteren Menschen aus der LSBTQIA+ Gemeinschaft in Südtirol. Vorgestellt wird das Oral-History-Projekt „Immer Hier“ von Martine De Biasi, in dem LSBTQIA+ Menschen aus ganz Südtirol ihre Lebensgeschichten erzählen; besonders im Fokus stehen ältere Generationen und Menschen aus ländlichen Regionen.
Außerdem werden Einblicke in den Sammelband „Frauen- Geschlechter- und Queer-Geschichte: Internationale Perspektiven und lokale Verortung“ präsentiert, der sich mit Frauen-, Geschlechter- und Queer-Geschichte im lokalen, kleinstädtischen und Südtiroler Kontext befasst. Ein Beitrag daraus diskutiert ein Forschungsprojekt zu frauenliebenden Frauen in Südtirol und eröffnet weitere Perspektiven auf regionale queere Geschichte.
Im Anschluss lädt eine Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen unterschiedlicher Organisationen und Interviewpartner*innen des Projekts „Immer Hier“ dazu ein, über Herausforderungen, Handlungsspielräume und Zu- kunftsperspektiven queeren Lebens im ländlichen Raum ins Gespräch zu kommen.
Wir laden herzlich ein zu einem Abend des Zuhörens, Nachdenkens und Austauschs.
Programm
Begrüßung
Katharina Crepaz, Gender Dynamics, Eurac Research
IMPULSVORTRÄGE
Projekt „Immer Hier“ – Martine De Biasi
Doing Queer History in der Provinz? – Katharina Crepaz
Frauenliebende Frauen in Südtirol – Lisa Settari
RUNDER TISCH
Adele Zambaldi, Aktivistin
Aleks, Nageldesigner
Michael Peintner, Psychotherapeut
Philipp Ploner, Interviewpartner „Immer Hier“
Moderation: Madu Alber, Forum Prävention
Umtrunk
Die Veranstaltung findet in deutscher und italienischer Sprache statt, eine Simultanübersetzung ist nicht vorgesehen. Fragen aus dem Publikum sind in deutscher und italienischer Sprache willkommen.

