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Ötzis letzte Mahlzeit weist hohen Fettanteil auf

Mumienforscher von Eurac Research analysieren Mageninhalt der Gletschermumie und erlangen neue Erkenntnisse zur Ernährung und Nahrungszubereitung vor 5.300 Jahren.

© Institute for Mummy Studies\Eurac Research\Frank Maixner
19 September 2021

Frisches oder getrocknetes Wildfleisch von Steinbock und Rothirsch, Einkorn und Spuren von giftigem Adlerfarn: So setzte sich Ötzis letzte Mahlzeit zusammen. In einer internationalen Studie, geleitet von Forschern am Bozner Zentrum Eurac Research, haben Wissenschaftler den Mageninhalt der Gletschermumie auf Biomoleküle wie Proteine, Lipide und Kohlenhydrate und deren Ursprung untersucht. Dank der Ergebnisse können die Forscher erstmals eine kupferzeitliche Mahlzeit rekonstruieren. Die Studienergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachjournal „Current Biology“ veröffentlicht.

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