Das Projekt EKIDNA wurde auf dem Kongress der European Society of Human Genetics (ESHG) in Göteborg vorgestellt – einer der wichtigsten internationalen Veranstaltungen im Bereich der Humangenetik. Jedes Jahr bringt der Kongress Forschende, Ärztinnen und Ärzte sowie Spezialisten aus der ganzen Welt zusammen und bietet Raum für Austausch über die neuesten Entwicklungen der genetischen und genomischen Forschung.
An der diesjährigen Ausgabe nahmen über 6.000 Personen teil, was die Bedeutung des Kongresses als zentrale Plattform für die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft hervorhebt. In diesem Rahmen wurde EKIDNA als Beispiel für einen innovativen Ansatz an der Schnittstelle von Forschung und Gesellschaft präsentiert. Ziel des Projektes ist es, Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Entwicklung von Wissen einzubeziehen, mit besonderem Fokus auf Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die im Rahmen von Citizen Science an genomischen Forschungsaktivitäten teilnehmen.
Durch diesen partizipativen Ansatz trägt EKIDNA dazu bei, die Genomforschung verständlicher und relevanter zu machen. Gleichzeitig stärkt das Projekt den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und fördert ein größeres öffentliches Bewusstsein für die biomedizinische Forschung.

