DNA und menschliche Gesundheit: ein integriertes “Bürger-Forscher"-Modell zur Innovationsbeschleunigung
Im Bereich der Biomedizin zeichnen sich die Grenzregionen zwischen Italien und Österreich durch wissenschaftliche Exzellenz von internationaler Bedeutung aus. Forschungszentren in diesen Regionen spielen eine führende Rolle bei der Identifikation genetischer Grundlagen weit verbreiteter Krankheiten, was ein entscheidender Aspekt für die Identifizierung neuer therapeutischer Ansätze zur Prävention und Behandlung darstellt.
Gleichzeitig sind diese Regionen von einer wachsenden Skepsis gegenüber biomedizinischen Innovationen im Bereich der menschlichen Gesundheit geprägt. Dies zeigt sich unter anderem in der zunehmenden Zurückhaltung gegenüber Impfungen sowie in der allgemeinen Neigung zu natürlichen Heilmethoden, die nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen.
Vor diesem Hintergrund wird das Projekt EKIDNA ins Leben gerufen - mit dem Ziel, das Niveau wissenschaftlicher Exzellenz in Alto Adige-Südtirol (BZ), dem Land Tirol (TIR) und Friaul-Julisch Venetien (FVG) weiter anzuheben. Dabei sollen Schüler:innen weiterführender Schulen – die Bürger:innen der Zukunft – als wissenschaftliche Partner:innen eingebunden werden, um ein innovatives Citizen-Science-Modell umzusetzen, das auf einem nachhaltigen, wechselseitigen Wissensaustausch basiert.
Wir schlagen die Entwicklung eines integrierten “Bürger-Forscher"-Modells zur Innovationsbeschleunigung (EKIDNA) vor, das zwei zentrale Bedürfnisse miteinander verbindet: Zum einen die intensivere technologiegestützte biomedizinische Forschung in den drei Regionen, zum anderen die Stärkung der wissenschaftlichen Kompetenz der Bevölkerung, indem Bürger:innen aktiv in den Wissensgewinnungsprozess eingebunden werden.

- Project duration: -
- Project status:
- Funding: Italy-Austria 2021-2027 (EUTC / EU funding / Project)
- Institute: Institut für Biomedizin
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