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SECUREU

ABI - Die Securitisierung von Migranten und ethnischen Minderheiten und der Anstieg der Fremdenfeindlichkeit in der EU

Die Herausforderung für die EU durch Rechtspopulismus und zunehmende Fremdenfeindlichkeit erfordern eine systematische Erforschung der Ursachen und Folgen von Fremdenfeindlichkeit in all ihren Varianten. SECUREU konzentriert sich auf die Rolle der securitization (Versicherheitlichung) von ethnischer Zugehörigkeit (d.h. die Darstellung von Migranten und ethnischen Minderheiten als inhärente Sicherheitsbedrohung, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordert), wie sie sowohl von der EU selbst als auch von ihren einzelnen Mitgliedstaaten verfolgt wird. Die Aktivitäten des Netzwerks werden die potenziellen sozialen und politischen Probleme aufzeigen, die durch den Versicherheitlichungsprozess entstehen, und das neu gewonnene Wissen an die akademischen und politischen Entscheidungsträger weitergeben.

Die Forschung von SECUREU untersucht die Versicherheitlichung von Migranten und ihre Folgen für die Fremdenfeindlichkeit im Zusammenhang mit der Flüchtlingsfrage in der EU. Darüber hinaus untersucht SECUREU die Versicherheitlichung von Migranten und ethnischen Minderheiten aus einer historischen Perspektive, indem es sich darauf konzentriert, wie sich das Framing verschiedener Minderheitengruppen im Laufe der Zeit entwickelt hat und wie ethnische Minderheiten ihre Darstellung im öffentlichen Diskurs erleben und damit umgehen. Bei der Entwicklung dieser Forschungsagenda wird SECUREU eine theoretische Integration der Bereiche Ethnizität/Migration und Versicherheitlichung fördern, die sich weitgehend unabhängig voneinander entwickelt haben.

SECUREU bringt Forscher aus beiden akademischen Bereichen zusammen, um neue Forschungsergebnisse zu generieren, Studenten und junge Forscher auszubilden, Policy Briefs zu erstellen und neue Synergien zu diesen wichtigen Themen zu schaffen. Die Projektpartner werden neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie, wann und warum die EU und die einzelnen Mitgliedstaaten Migranten und ethnische Minderheiten als Sicherheitsbedrohung einstufen, und neue Einblicke in den Anstieg der Fremdenfeindlichkeit in der EU gewinnen. Das Projekt sieht Forschungs-, Lehr- und Verbreitungsaktivitäten vor und wird Symposien, Workshops, Webinare, Forschungsaufenthalte und Sommerschulen organisieren.

SECUREU wird durch das EU-Programm Jean Monnet Networks | Erasmus+ finanziert.


Koordinator

Institut Barcelona d’Estudis Internacionals, Spanien


Partners

Council for European Studies (European Office), Spanien

Eurac Research, Italien

Herder Institute for Historical Research on East Central Europe Marburg, Deutschland

Koç University, Türkei

University of Amsterdam, Die Niederlande


Für weitere Informationen: Andrea Carlà – andrea.carla@eurac.edu

https://councilforeuropeanstudies.org/secureu/

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