EDIS/ABI - Die Securitisierung der Minderheitenrechte in Osteuropa: Strategien zur Überwindung negativer Tendenzen und zur Anwendung von Best Practices aus anderen Regionen
Das Projekt zielt darauf ab, die Konsequenzen der zunehmenden Securitisierung nationaler Minderheiten in Osteuropa zu identifizieren und zu untersuchen, insbesondere den Prozess, durch den Minderheiten als Bedrohung wahrgenommen und infolgedessen ihre Rechte eingeschränkt werden. Es soll die Frage beantwortet werden, wie Minderheiten die negativen Folgen der Securitisierung abmildern können, um Spillover-Effekte auf europäischer Ebene zu verhindern. Die Forschung wird sich auf drei Fallstudien konzentrieren, nämlich Lettland als das extremste Beispiel für den Verfall von Minderheitenrechten sowie die Ukraine und Litauen als zwei potenzielle Fälle von Spillover-Effekten. Die Analyse von Lettland, Litauen und der Ukraine wird im Vergleich zur Südtiroler Erfahrung betrachtet, die allgemein als Modell für Minderheitenschutz und die Lösung ethnischer Konflikte gilt. Ziel ist es, mögliche Szenarien zu entwickeln und umfassende Empfehlungen zur Bewältigung des Securitisierungsprozesses zu formulieren, um Verschlechterungen und Spannungen in den Mehrheits-Minderheits-Beziehungen in den drei Fallstudien zu vermeiden.
- Project duration: -
- Project status:
- Funding: Provincial P.-L.P. 14. Mobility (Province BZ funding /Project)
- Website: https://www.eurac.edu/it/projects/semirinee-fzogf
- Institute: Institut für Minderheitenrecht
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