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KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROL

KLIMAPLAN-MONITORING SÜDTIROL

Last updated: 2026-01-20

Der Viehbestand in Südtirol ist ein wichtiger Indikator für die Emissionen, da die Landwirtschaft, insbesondere die Tierhaltung, erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat. Die Anzahl der Nutztiere steht in direktem Zusammenhang mit der Produktion von Treibhausgasen, insbesondere Methan und Lachgas, die durch Verdauungsprozesse und Düngung freigesetzt werden. Sie spiegeln auch die landwirtschaftlichen Praktiken und deren Nachhaltigkeit wider, was für die Entwicklung von Strategien zur Emissionsminderung von Bedeutung ist.

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    UPDATES

    November 2025

    Im Jahr 2024 blieb der Viehbestand in Südtirol insgesamt weitgehend stabil, zeigt aber weiterhin Rückgänge bei bestimmten Tierarten. Der Rinderbestand steigt leicht auf 123.264 Tiere (+1.2 %). Bei den Schafen setzt sich trotz leichten Anstiegs zum Vorjahr (+0.9 %), ein insgesamt rückläufiger Trend fort.

    Deutlich stärker zeigt sich der langfristige Rückgang bei Schweinen, deren Bestand seit 2010 um mehr als 60 % gesunken ist. Dagegen nahm die Ziegenhaltung weiter leicht zu und liegt nun bei rund 29.300 Tieren, was den langfristigen Aufwärtstrend dieser Tierkategorie bestätigt.

    Die Zahl der Pferde blieb nahezu konstant, während die Angaben zum Geflügelbestand weiterhin auf Schätzungen beruhen, was jedoch zu unzuverlässigen Werten führt. Daher werden sie in dieser Abbildung nicht berücksichtigt.

    Die Viehbestände in Südtirol zeigen insgesamt einen leichten Rückgang bei Rindern, Schweinen und Schafen. Insgesamt spiegelt sich im Viehbestand ein struktureller Wandel der Tierhaltung wider – hin zu kleineren Beständenmehr Diversifizierung und einer verstärkten Orientierung auf Qualität und Nachhaltigkeit. Insbesondere die Entwicklung beim Rinderbestand ist von Bedeutung, da diese Tiergruppe maßgeblich zu den tierischen Emissionen beiträgt. 

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    Klimaplan-Bereich

    Agrivoltaics as a win-win for rural regions? Energy and environmental justice perspectives across Italy, Spain, Belgium, and the Netherlands

    Silvia Tomasi, Chiara Pellegrini, Francesca Gaspari, Simone Vitale, Marcel Macarulla Martí, Anna Gras, Sonja Gantiōler

    2025 Energy Research & Social ScienceVolume 129, November 2025, 104369

    DOIOpen Access

    Schlagwörter

    Abstract

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