Dossier Parkinson
Diagnose, Behandlung und die Forschung in Südtirol
- 1.Wie viele Menschen leiden in Südtirol an der Parkinson-Krankheit?
- 2.Wer ist besonders betroffen?
- 3.Berühmte Parkinson-Kranke
- 4.Warum erkrankt man?
- 5.Schützt Rauchen vor Parkinson?
- 6.Gibt es Umweltfaktoren, deren Schädlichkeit als erwiesen gilt?
- 7.Was passiert im Gehirn von Parkinson-Kranken?
- 8.Stirbt man an Parkinson?
- 9.Der Tremor ist das bekannteste Symptom. Was sind andere häufige Symptome?
- 10.Ist Parkinson heilbar?
- 11.Gibt es eine Impfung?
- 12.Wie weit entfernt ist man davon, die Erkrankung heilen zu können?
- 13.Was könnte einen Durchbruch in der Diagnose bedeuten?
- 14.Molekulare Forschung bei Eurac Research
- 15.Meilensteine der Parkinson-Forschung
- 16.Wie viele öffentliche und private Mittel fließen in die Parkinson-Forschung?
- 17.Was sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kranke in Südtirol?
Contents
Personen über 60, die an Parkinson erkranken
1 von 100
Männer erkranken etwa doppelt so häufig wie Frauen.
In einem von zehn Fällen hat die Krankheit genetische Ursachen.
Genforschung: Parkinson in Südtirol
Die Neuronen der Substantia nigra sterben ab. In den überlebenden Neuronen bilden sich kleine Einschlüsse, die sogenannten Lewy-Körperchen.Video: Eurac Research | Fabio Dalvit
Die Lebenserwartung von Parkinson-Kranken verringert sich um vier bis elf Jahre.
Nur die Symptome können behandelt werden – eine Therapie, die die Krankheit aufhält, gibt es bislang nicht.
Wenn die ersten Symptome auftreten, sind schon mindestens 50 Prozent der Neuronen in der Substantia nigra verloren.
Die Diagnose bestätigen kann nur eine Autopsie.
Für diese Forschung werden induzierte pluripotente Stammzellen verwendet
Als Ausgangsmaterial dienen Haut- oder Blutzellen, die ihrer Eigenschaften beraubt, also in „neutrale“ Stammzellen (sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen) verwandelt (reprogrammiert) werden. Anschließend können sie in jeden beliebigen Zelltyp differenziert werden, man kann also Zellen mit verschiedenen Funktionen erhalten. In unserem Fall Neuronen, Gehirnzellen. Video: Eurac Research | Fabio Dalvit
In Blau die Zellkerne, in Grün die Mitochondrien und in Rot das mitochondriale Protein SLP-2Video: All rights reserved
Die Mitochondrien sind nicht statische Elemente in den Zellen, im Gegenteil, sie teilen sich und verschmelzen kontinuierlich. Eine Zeitraffer-Aufnahme, die vier Stunden abdecktVideo: All rights reserved
Die großen Pharma-Unternehmen haben sich etwas aus der Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen zurückgezogen: Studien kosten sehr viel, und das Risiko, nicht zu marktfähigen Therapien zu kommen, ist hoch.
eurac e+learning
Wissenschaftliche Publikationen
Impressum
Irene Pichler und Mattia Volta, Institut für Biomedizin, Eurac Research
Mit Unterstützung von Alessandra Zanon
Redaktion: Valentina Bergonzi
Übersetzung: Barbara Baumgartner
Illustrationen: Oscar Diodoro
Videoanimationen: Fabio Dalvit
Bildredaktion: Annelie Bortolotti, Thomas Iacopino, Matthias Mühlberger
Grafik: Elisabeth Aster



