Das erste Global Mountain Sustainability Forum, organisiert von Eurac Research, der United Nations University und dem Tourismusverein Sexten unterstrich die Wichtigkeit der Narrative für die nachhaltige Entwicklung der Berggebiete.
Wolfgang Töchterle, Simone Wasserer, Reinhold Messner, Harald Pechlaner, Greta Erschbamer und Marcella Morandini beim 1. Global Mountain Sustainability Forum 2020.
Credit: Center for Advanced Studies / Eurac Research | vvmÖffentliche Abendveranstaltung mit Reinhold Messner
Neben der wissenschaftlichen Konferenz bot das Global Mountain Sustainability Forum auch eine offene Abendveranstaltung für alle Interessierten. Den Eröffnungsvortrag hielt Reinhold Messner. Die Grenze zwischen Kultur- und Naturlandschaft verschwimme zusehends, erklärte der Extrembergsteiger und Museumsgestalter. Dies habe vor allem mit dem Bau von Infrastrukturen in den Hochregionen zu tun. Diese Erschließung müsse aufhören, denn sie nehme dem Berg seine Erhabenheit. Gleichzeitig unterstrich Messner, dass schon bestehende Strukturen sehr wohl genutzt werden sollten und veraltete Bauten im Sinne eines Upcyclings aufgewertet werden könnten. Auch die Bäuerinnen und Bauern seien auf die Erschließung ihrer Almen durch einfache Wege angewiesen, um diese Kulturlandschaft weiterhin zu erhalten.
Der Eröffnungsvortrag der öffentlichen Veranstaltung wurde von Reinhold Messner gehalten.
Credit: Center for Advanced Studies / Eurac Research | vvmWolfgang Töchterle, Simone Wasserer, Reinhold Messner, Harald Pechlaner, Greta Erschbamer und Marcella Morandini beim 1. Global Mountain Sustainability Forum 2020.
Credit: Center for Advanced Studies / Eurac Research | vvm
