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Credit: Eurac Research | Martina Jaider

Der Biologe Andreas Hilpold erkennt so gut wie alle 87 Südtiroler Heuschreckenarten an ihrem Gesang. Im August geht er für das Biomonitoring Südtirol auf Insektenjagd

Credit: Eurac Research | Martina Jaider

„Die Fluginsekten sind laut und zahlreich und damit leicht zu erheben. Und sie besiedeln alle Lebensräume – die Wiesen, Wälder, Weinberge, Obstanlagen.“

Andreas Hilpold

Die unterschiedlichen Heuschreckenarten sind stark an ihr Habitat gebunden, sagen also viel über die Qualität eines Lebensraums aus.

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Die Kleine Knarrschrecke kommt im Mittelmeerraum häufig vor. In Südtirol wurde sie trotz intensiver Heuschreckenkartierung erst 2022 entdeckt. Man vermutet, dass die kurzflügelige Kleine Knarrschrecke mit dem Zug nach Südtirol gekommen ist – gefunden wurde die Heuschreckenart im Unterland, 600 Meter von der Brennerbahnlinie entfernt.Credit: Eurac Research | Andreas Hilpold
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Die Zweifarbigen Beißschrecke erträgt mehr Hitze und Trockenheit als andere Heuschreckenarten. Ihre Lebensräume sind trockenwarme, höherwüchsige Wiesen und Randgebiete von Trockenwäldern. Die Zweifarbige Beißschrecke kann mithilfe des Windes weite Strecken zurücklegen und kam wahrscheinlich fliegend nach Altrei, wo sie im Rahmen Biodiversitätsmonitoring erstmals entdeckt wurde.Credit: Eurac Research | Andreas Hilpold
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Der Dickkopf-Grashüpfer ist wärmeliebend und im Mittelmeergebiet weit verbreitet. Er zählt zu den neu erhobenen Heuschreckenarten für Südtirol. Die langflügelige Heuschreckenart kann mithilfe des Windes weite Strecken zurücklegen und ist wohl fliegend nach Altrei gekommen.Credit: Eurac Research | Valentin Heimer
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Heuschrecken ernähren sich zum Großteil von Pflanzen. Einige wenige sind Allesfresser. Auf ihrem Speiseplan stehen auch Insektenlarven und kleine Raupen. Das Große Heupferd frisst zum Beispiel Blattläuse, ist also ein gern gesehener Nützling im Garten.Credit: Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5 | Fritz Geller-Grimm | All rights reserved
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Die Große Höckerschnecke singt im August besonders laut und ist Andreas Hilpolds Favoritin. Sie sucht sich immer besonders schöne Lebensräume aus, meist üppig blühende Magerwiesen.Credit: Kristian Peters | All rights reserved
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Es zeichnet sich auch für Südtirol ein Trend ab: Wärmeliebende Heuschrecken breiten sich aus; etwa die Lauchschrecke. Sie bevorzugt ebenfalls wärmere Temperaturen.Credit: franck stefanini - stock.adobe.com | Franck Stefanini | All rights reserved

Schon jetzt scheine sich eine Tendenz abzuzeichnen: Wärmeliebende Heuschrecken breiten sich aus.

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