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Von Genf nach Bozen
Start des UNO Minority Fellowship Programmes
Durch die Zusammenarbeit zwischen Eurac Research und dem Hohen Kommissariat der Vereinten Nationen für Menschenrechte treffen sich 20 Vertreterinnen und Vertreter nationaler, ethnischer, religiöser und sprachlicher Minderheiten aus aller Welt in Bozen, um an einem Intensivprogramm zum Schutz und zur Förderung der Rechte von Minderheiten teilzunehmen. Vom 3. bis zum 7. November lernen sie durch Konferenzen, Seminare, Diskussionen und Führungen das Südtiroler Autonomiemodell aus nächster Nähe kennen und sammeln Anregungen für ihre Gemeinden und Organisationen.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in Menschenrechtsorganisationen tätig und gehören selbst einer Minderheit an. Sie stammen aus 18 verschiedenen Ländern – darunter Thailand, Ägypten, Kenia, Kirgisistan, Syrien, Sri Lanka, Indien, Georgien und Myanmar – und wurden ausgewählt, um an dem umfassendsten Ausbildungsprogramm des Hohen Kommissariats der UNO im Bereich der Minderheitenrechte teilzunehmen.
Nach einer fünfwöchigen Schulung am Sitz der Vereinten Nationen in Genf, bei der sie sich eingehend mit dem System der UNO und den internationalen Instrumenten zur Verteidigung der Menschenrechte beschäftigt haben, sind die ausgewählten Vertreter und Vertreterinnen jetzt in Bozen. Ein reger Austausch mit den Forscherinnen und Forschern von Eurac Research, insbesondere des Centers for Autonomy Experience und des Instituts für Minderheitenrechte, stehen auf dem Programm.
„Es ist das erste Mal, dass Eurac Research eingeladen wurde, am Minority Fellowship Programme mitzuarbeiten. Wir freuen uns sehr, unseren Beitrag leisten zu können, um eine inklusivere Teilhabe und einen gemeinsamen Umgang mit Vielfalt zu fördern“, erklärt Alexandra Cosima Budabin, Minderheitenexpertin bei Eurac Research und Koordinatorin des Programms.
Während des einwöchigen Aufenthalts in Bozen sind Konferenzen, Seminare, Führungen durch den Landtag und den Sitz von Rai Südtirol geplant. Außerdem soll den Teilnehmenden und den Forschungsgruppen von Eurac Research ein Rahmen geboten werden, um sich auszutauschen und zu diskutieren.
Heute Vormittag (am 3. November) wurden die Stipendiaten und Stipendiatinnen von Marc Röggla, Direktor des Centers for Autonomy Experience, und Landeshauptmann Arno Kompatscher im Forschungszentrum Eurac Research willkommen geheißen.
Das Minority Fellowship Programme konnte durch die Zusammenarbeit zwischen Eurac Research, der Autonomen Provinz Bozen und dem Hohen Kommissariat der Vereinten Nationen für Menschenrechte ungesetzt werden.


