Was ist ein Extremereignis?
Ein Forschungsprojekt hat extreme Naturereignisse im Alpenraum seit 1981 analysiert. Und Modelle entwickelt, um besser damit umzugehen.
Was ist ein „extremes“ Naturereignis?
„Der Klimawandel verändert die Situation. Es ist zunehmend notwendig, nicht mehr nur auf Notsituationen zu reagieren, sondern vorausschauend zu handeln: Zu verstehen, was passieren könnte und wie man darauf am besten reagiert, aber auch, wie man die Risikovorhersage und -eindämmung weiter verbessern kann.“
Massimiliano Pittore, Experte für Naturgefahren
Extremereignisse und Kaskadenwirkungen
Systemisch denken, um besser mit Extremereignissen umzugehen
„Die Verwaltungen müssen sich bewusst sein, dass Extremereignisse sehr komplex sind und Kaskadeneffekte nach sich ziehen.“
Neue Karten und Modelle für ein systemisches Notfallmanagement
Die Karte beschreibt die Risikoexposition des Straßennetzes und der Wohnbevölkerung in der Region Bozen. Die Informationen über die Bevölkerung werden auf sechseckigen Zellen mit einer Diagonale von etwa 250 m aggregiert, um die Berechnungen effizient zu gestalten. Auf diese Weise können aber auch kleine städtische Ballungsräume hervorgehoben werden, wie die Abbildung oben rechts zeigt (das Dorf Bauernkohlern bei Bozen).
Credit: TRANSALP | All rights reservedDie Karte zeigt, wie sich die Wohnbevölkerung zum Zeitpunkt des Berufspendelns in der Provinz Bozen verteilt. Diese Informationen können helfen, die Auswirkungen eines Extremereignisses auf das soziale und produktive System vorherzusagen. Oben rechts ist ein Ausschnitt aus dem Gebiet Bozen zu sehen, der die am stärksten vom Berufsverkehr betroffenen Stadtteile zeigt.
Credit: TRANSALP | All rights reserved

