Der Klimawandel verändert die Verbreitungsgebiete von Schmetterlingen weltweit stärker als bisher angenommen
Eine neue Studie zeichnet anhand von Daten aus 105 Ländern erstmals ein globales Bild: Für jede zehnte Art sind Veränderungen in der Verbreitung dokumentiert. Eurac Research steuerte Beobachtungen zu Südtirol und dem Alpenraum bei.
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Auf allen Kontinenten verändern sich die Verbreitungsgebiete von Schmetterlingsarten in bislang unterschätztem Ausmaß. Dies zeigt eine internationale Studie, die mehr als 6.100 dokumentierte Veränderungen der Verbreitungsgebiete von 1.758 Arten auswertete. Fast 80 Prozent dieser Veränderungen hängen mit dem Klimawandel und extremen Wetterereignissen zusammen. Um die Entwicklungen weltweit möglichst vollständig zu erfassen, werteten die Forschenden auch Veröffentlichungen aus, die nicht auf Englisch erschienen sind. Außerdem steuerten 68 Expertinnen und Experten Beobachtungen bei, darunter der Biologe Elia Guariento von Eurac Research. Die Studie ist heute in der Zeitschrift „Nature Ecology & Evolution“ erschienen.
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