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PRESSDer Klimawandel verändert die Verbreitungsgebiete von Schmetterlingen weltweit stärker als bisher angenommen
05.08.2026

Der Klimawandel verändert die Verbreitungsgebiete von Schmetterlingen weltweit stärker als bisher angenommen

Eine neue Studie zeichnet anhand von Daten aus 105 Ländern erstmals ein globales Bild: Für jede zehnte Art sind Veränderungen in der Verbreitung dokumentiert. Eurac Research steuerte Beobachtungen zu Südtirol und dem Alpenraum bei.

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Auf allen Kontinenten verändern sich die Verbreitungsgebiete von Schmetterlingsarten in bislang unterschätztem Ausmaß. Dies zeigt eine internationale Studie, die mehr als 6.100 dokumentierte Veränderungen der Verbreitungsgebiete von 1.758 Arten auswertete. Fast 80 Prozent dieser Veränderungen hängen mit dem Klimawandel und extremen Wetterereignissen zusammen. Um die Entwicklungen weltweit möglichst vollständig zu erfassen, werteten die Forschenden auch Veröffentlichungen aus, die nicht auf Englisch erschienen sind. Außerdem steuerten 68 Expertinnen und Experten Beobachtungen bei, darunter der Biologe Elia Guariento von Eurac Research. Die Studie ist heute in der Zeitschrift „Nature Ecology & Evolution“ erschienen.


Der Karstweißling (Pieris mannii) gehört zu den Arten, deren Verbreitungsgebiet sich in den vergangenen Jahren in Südtirol deutlich ausgeweitet hat.
Credit: Eurac Research | Elia Guariento
Der Pelargonien-Bläuling (Cacyreus marshalli) stammt ursprünglich aus dem Süden Afrikas. Durch den Handel mit Zierpflanzen wurde er nach Europa eingeschleppt, wo er mittlerweile dank der milderen Temperaturen in mehreren Regionen verbreitet ist.
Credit: Eurac Research | Elia Guariento
Der Apollofalter (Parnassius apollo) wurde in Südtirol in den vergangenen Jahren in Höhenlagen beobachtet, in denen die Forschenden ihn nicht erwartet hätten.
Credit: Eurac Research | Elia Guariento
Der Biologe Elia Guariento bei Erhebungen im Rahmen des Biodiversitätsmonitoring Südtirol
Credit: Eurac Research | Martina Jaider

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