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03 Oktober 23


Wozu Philosophie?

Eurac Research stellt die Sinnfrage und holt dazu Philosophinnen und Philosophen, Lehrpersonen und Expertinnen und Experten aus der Praxis in den NOI Techpark

Was kann Philosophie? Wer braucht sie? Und wozu? Am Freitag, 06. Oktober lädt das Center for Advanced Studies von Eurac Research in den NOI Techpark, um sich einem Thema zu widmen, das sich in den Innovationsstandort besonders gut einfügt. Die Tagung „Philosophie der Zukunft – Zukunft der Philosophie“ führt sozusagen back to basics – an den Ursprung der Wissenschaft. Von 15.00 bis 17.30 Uhr treffen sich Philosophinnen und Philosophen, Expertinnen und Experten aus der Didaktik und der angewandten Forschung, um über Sinn und Zweck der Philosophie zu diskutieren. Alle Interessierten sind eingeladen, mitzumachen.

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03 Oktober 23


Forschungsgipfel EuroGEO in Bozen: Erdbeobachtungsdaten sollen für alle zugänglich und nutzbar werden

Wichtige Einsatzbereiche sind Katastrophen- und Klimaschutz, nachhaltige Landwirtschaft und Wassermanagement

Daten zum Wetter, zum Zustand der Vegetation und Wälder, zur Schneebedeckung: Verschiedenste Daten zur Erdoberfläche, erfasst sowohl von Satelliten als auch von Bodenmessstationen, sollen in einem einzigen System zusammengeführt und zugänglich gemacht werden. Das ist das Ziel der internationalen Initiative GEO, an der sich Nationalstaaten und ihre Forschungseinrichtungen weltweit beteiligen. Vom 2. bis 4. Oktober 2023 treffen sich die Mitglieder des europäischen Ablegers EuroGEO in Bozen. Organisiert wird der Erdbeobachtungsgipfel von Eurac Research in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission (Generaldirektion Forschung und Innovation DG RTD) und dem Institut für Luftverschmutzung des italienischen nationalen Forschungsrats. Im Anschluss an die Konferenz findet vom 4.-6. Oktober ein Forschungs-Workshop des Projekts OEMC (Open-Earth-Monitor) statt, das auf den Aufbau einer Open-Source-Cyberinfrastruktur im Bereich von Umweltdaten abzielt.

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20 September 23


Von der Gesundheitskrise in die Gesellschaftskrise?

Eine Fachtagung von Eurac Research beleuchtet die Welt nach der Pandemie aus sozialwissenschaftlicher Sicht

Sind wir von der Gesundheitskrise direkt in eine Gesellschaftskrise geschlittert oder war der soziale Kit zuvor schon brüchig? Expertinnen und Experten aus Soziologie, Gesundheitswissenschaft, Medien- und Politikwissenschaft diskutieren am Dienstag, 26. September über die schwierigen Aushandlungsprozesse während und nach der Pandemie. Die Tagung im Forschungszentrum Eurac Research steht allen Interessierten offen.

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24 August 23


Frage an die Sozialpolitik: Wie zukunftsfit ist Südtirol?

Eurac Research: Die Ergebnisse mehrerer Befragungen von Interessengruppen werden am 28. August vorgestellt und diskutiert.

Der Mangel an Fachkräften, die Zusammenarbeit und Vernetzung von Organisationen und Diensten, die Stärkung des Freiwilligenwesens und individuell zugeschnittene Wohnmöglichkeiten für alle – das sind die dringendsten Themen, die eine Studie von Eurac Research aufzeigt. Diese hat über fünf nicht repräsentative Befragungen im Rahmen der Vorarbeiten zum neuen Landessozialplan anhand von rund 700 Fragebögen die wichtigsten Anliegen aller Interessengruppen vertiefend analysiert. Am 28. August um 11 Uhr werden bisherige Forschungsarbeiten des Instituts für Public Management zum Sozialwesen im Forschungszentrum Eurac Research mit Expertinnen und Experten diskutiert.

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16 August 23


Dunkle Haut, Glatze, anatolische Vorfahren: die neuesten Erkenntnisse aus Ötzis Genom

Ein Forschungsteam analysierte das Genom des Ötzi in hoher Qualität und kann nun ein genaueres Bild vom Aussehen und der genetischen Herkunft des Ötzi zeichnen.

Schon 2012 wurde Ötzis Genom entschlüsselt, als erstes Genom einer Mumie und mit wichtigen Erkenntnissen zum Erbgut prähistorischer Europäer. Die seitdem erzielten Fortschritte in der Sequenziertechnologie ermöglichten nun einem Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und von Eurac Research eine sehr viel exaktere Rekonstruktion seines Genoms. Die Ergebnisse dieser Analyse vervollständigen das Bild und korrigieren es zum Teil. Anders als in der ersten Untersuchung fand das Forschungsteam in Ötzis Erbgut keine genetischen Spuren der Steppenhirten, die beginnend vor schätzungsweise 4900 Jahren aus Osteuropa kamen; im Vergleich mit seinen europäischen Zeitgenossen ist beim Ötzi dagegen der genetische Anteil aus Anatolien eingewanderter Frühbauern ungewöhnlich hoch, was nahelegt, dass er aus einer relativ isolierten Alpenbevölkerung mit wenig Kontakt zu anderen europäischen Gruppen stammte. Zum Aussehen des Ötzi erbrachte die Studie ganz neue Erkenntnisse, die seine mittlerweile ikonenhafte Darstellung in Frage stellen: Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er mit hoher Wahrscheinlichkeit keine dichten lange Haare mehr, sondern eine fortgeschrittene Glatze. Seine Haut war dunkler, als bisher angenommen. In den Genen zeigt sich zudem eine Veranlagung zu Diabetes und Übergewicht. Die Studie ist heute in Cell Genomics erschienen.

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27 Juli 23


Neue Heuschreckenarten in Südtirol: „ Eingereist“ mit dem Wind oder mit der Bahn

Neufunde im Rahmen des Biodiversitätsmonitorings Südtirol zeigen: Für wärmeliebende Arten ist unsere Region durch den Klimawandel ein zunehmend geeigneter Lebensraum.

Die Zweifarbige Beißschrecke und der Dickkopf-Grashüpfer können mithilfe des Windes weite Strecken zurücklegen und kamen womöglich fliegend zu uns; die kurzflügelige Kleine Knarrschrecke hingegen ist vermutlich mit dem Zug nach Südtirol gekommen – gefunden wurde die Heuschreckenart erstmals im Unterland, 600 Meter von der Brennerbahnlinie entfernt. Das Biodiversitätsmonitoring Südtirol, mit dem Eurac Research seit 2019 die Artenvielfalt erfasst, erbrachte einige Neufunde, darunter auch Pflanzen- und Fledermausarten. Dafür gibt es mehrere Gründe: Einerseits wurden Südtirols Tier- und Pflanzenarten noch nie so systematisch erhoben wie mit dem Biodiversitätsmonitoring. Andererseits finden nun immer mehr wärmeliebende Arten durch den Klimawandel einen geeigneten Lebensraum. Zudem werden neue Arten auch durch Waren- und Personentransporte eingeführt.

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19 Juni 23


Frauen in der Gemeindepolitik: Wie verhalten sich Wählerinnen und Wähler?

Eine Studie von Eurac Research analysiert Kandidaturen und Wahlverhalten in Südtirol im Detail. Die Ergebnisse werden am 22. Juni um 19 Uhr vorgestellt.

In der Gemeinde Altrei standen bei den letzten Gemeindewahlen ebenso so viele Frauen wie Männer auf der Liste; das Ergebnis: sechs Männer plus Bürgermeister und fünf Frauen wurden in den Gemeinderat gewählt. Dieses Beispiel veranschaulicht, was auch die statistische Auswertung der jüngsten Wahlen belegt: Es ist keineswegs so, dass zu viele Kandidatinnen die Erfolgsquote der einzelnen Frauen verkleinern, wie ein verbreitetes Vorurteil besagt. Vielmehr ziehen, wenn mehr Kandidatinnen zur Auswahl stehen, auch mehr Frauen in die Gemeinderäte ein. Welche Faktoren das Wahlverhalten von Männern und Frauen beeinflussen, hat ein Forschungsteam von Eurac Research und Apollis untersucht, indem es Wahldaten analysierte und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage in Südtirol mit mehr als 600 Befragten durchführte. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 22. Juni um 19 Uhr im Forschungszentrum Eurac Research vorgestellt.

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12 Juni 23


Malaria zur Zeit der Medici

In mumifiziertem Weichgewebe von Mitgliedern des Florentiner Fürstengeschlechts konnte der Erreger der tödlichsten Form der Krankheit nachgewiesen werden.

Im Italien der Renaissance war Malaria noch endemisch, und dass auch Familienmitglieder der Medici erkrankten, belegen historische Quellen: „Febbre terzana“ wurde die Krankheit damals genannt, wegen der regelmäßigen Fieberschübe im Abstand von zwei Tagen. In Weichgewebe aus Einbalsamierungsgefäßen aus der Basilica di San Lorenzo in Florenz hat ein Forschungsteam unter Leitung von Eurac Research nun mikroskopisch den Parasiten *Plasmodium falciparum* nachgewiesen, den Erreger der gefährlichen Malaria tropica. Die Studie, an der Forschungseinrichtungen aus Europa, den USA und Korea beteiligt waren, ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Emerging Infectious Diseases“ erschienen.

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01 Juni 23


Erstversorgung: Drohnen machen den Unterschied

Die Ergebnisse einer Studie von Eurac Research und der Bergrettung Südtirol liegen vor.

Eurac Research und Bergrettung Südtirol haben in der unwegsamen Bletterbachschlucht den Einsatz von Drohnen für die Lokalisierung und Erstversorgung von Unfallopfern erprobt. Fazit: Es spart kostbare Zeit und sorgt für mehr Sicherheit bei den Einsatzkräften. Die Ergebnisse des interregionalen Forschungsprojekts START sind nun im *American Journal of Emergency Medicine* erschienen.

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30 Mai 23


Eurac Research: Präsident und Verwaltungsrat bestätigt

Die Mitgliederversammlung tagte Ende vergangener Woche.

In ihrer Jahresversammlung haben die Mitglieder den Verwaltungsrat, bestehend aus Evelyn Kustatscher (Naturmuseum Südtirol), Philipp Moser (Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol), Peter Silbernagl (Südtiroler Kulturinstitut) und Massimo Tagliavini als Vizepräsident (unibz) bis 2027 bestätigt. Auch Präsident Roland Psenner bleibt weitere vier Jahre im Amt. Bei der Mitgliederversammlung wurde auch der Tätigkeitsbericht des vergangenen Jahres vorgestellt; er ist als PDF auf der Website von Eurac Research und in gedruckter Form an den Hauptsitzen des Forschungszentrums verfügbar.

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