Das
CRIOSAR-Projekt konzentriert sich auf die Anwendung von multifrequenten
SAR-Daten an die Kryosphäre im Hinblick auf Naturgefahren und
Wasserressourcenmanagement. Das allgemeine Ziel des Projekts ist die
Entwicklung innovativer Algorithmen für ein besseres Verständnis von Phänomenen
wie Permafrostverformung, SAR-2-Way-Signal-Extinktionskoeffizient,
Schneewasseräquivalent (aus der Differentialinterferometrie) und Bodenzustand
(Einfrieren/Auftauen).
Zu diesem Zweck
werden die von verschiedenen SAR-Sensoren gesammelten Daten ausgenutzt. Diese
Sensoren sind durch unterschiedliche Frequenzen charakterisiert. Die
gesammelten Informationen werden mit Daten von anderen Sensortypen
(optisch/hyperspektral, thermisch, Mikrowellenradiometrie und tragbarem
Bodenradar) ergänzt.
Für die Sammlung
von Bodendaten, die für die Implementierung von elektromagnetischen Modellen
und die Beschreibung physikalischer Prozesse sowie für die Validierung von
Inversionsalgorithmen notwendig sind, wurden einige Testgebiete identifiziert
(2 in Italien und eines in Argentinien).
Insbesondere wird
das CRIOSAR-Projekt innovative Techniken für die Schätzung des
Schneewasseräquivalents (SWE) auf der Grundlage der SAR-Interferometrie testen
und interferometrische und Offset-Tracking-Techniken in verschiedenen
Frequenzen für Permafrostverformungsmessungen integrieren. Für die Integration
der verschiedenen Ansätze werden Techniken des maschinellen Lernens eingesetzt.
Kontaktpersonen: Claudia
Notarnicola
claudia.notarnicola@eurac.edu und Giovanni Cuozzo giovanni.cuozzo@eurac.edu