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Dossier Parkinson

Diagnose, Behandlung und die Forschung in Südtirol

Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro

Wie viele Menschen leiden in Südtirol an der Parkinson-Krankheit?

Personen über 60, die an Parkinson erkranken

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Wer ist besonders betroffen?

Männer erkranken etwa doppelt so häufig wie Frauen.

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Salvador Dalí, Maler Credit: Library of Congress | All rights reserved
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Frank Elstner, Entertainer Credit: sn/dpa | All rights reserved
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Ottfried Fischer, KomikerCredit: Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images, WENN | All rights reserved
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Michael J. Fox, Schauspieler Credit: Mark Seliger 2019 | Mark Seliger | All rights reserved
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Johannes Paul II, PapstCredit: Getty Images | All rights reserved
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Karl Golser, Bischof von BozenCredit: Diözese Bozen Brixen | All rights reserved
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Erich Honecker, Staatschef der DDRCredit: Bundesarchiv | o.Ang. | All rights reserved
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Mohamed Ali, BoxerCredit: AP images | All rights reserved
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Giulio Natta, Chemiker und Nobelpreisträger Credit: Getty Images | All rights reserved
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Ozzy Osbourne, SängerCredit: Joel Ryan/Invision/AP | All rights reserved
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Franklin Delano Roosevelt, Präsident der USACredit: All rights reserved
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Robin Williams, SchauspielerCredit: Brigitte Lacombe | All rights reserved
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Mao Tsetung, Staatsoberhaupt ChinasCredit: Keystone/Hulton Archive/Getty Images | All rights reserved

Warum erkrankt man?

In einem von zehn Fällen hat die Krankheit genetische Ursachen.

Genforschung: Parkinson in Südtirol


Schützt Rauchen vor Parkinson?

Gibt es Umweltfaktoren, deren Schädlichkeit als erwiesen gilt?

Was passiert im Gehirn von Parkinson-Kranken?

Die Neuronen der Substantia nigra sterben ab. In den überlebenden Neuronen bilden sich kleine Einschlüsse, die sogenannten Lewy-Körperchen.Video: Eurac Research | Fabio Dalvit

Stirbt man an Parkinson?

Die Lebenserwartung von Parkinson-Kranken verringert sich um vier bis elf Jahre.

Der Tremor ist das bekannteste Symptom. Was sind andere häufige Symptome?

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Der Tremor ist das bekannteste SymptomCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Bradykinesie: Willkürliche Bewegungen wie das Greifen nach einer Tasse verlangsamen sichCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Akinese: Der Kranke kann keine willkürliche Bewegung machenCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Muskelstarre und Haltungsinstabilität mit Sturz- und FrakturrisikoCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Depressionen und andere neuropsychologische StörungenCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Kognitive Veränderungen bis hin zur Demenz: Das Denk- und Erinnerungsvermögen lässt nachCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Schlafstörungen in der REM-PhaseCredit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Probleme wie Störung der Blutdruckregulation, Inkontinenz und erhöhter Speichelfluss Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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Im fortgeschrittenen Stadium fast unvermeidliche Invalidität Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro

Ist Parkinson heilbar?

Nur die Symptome können behandelt werden – eine Therapie, die die Krankheit aufhält, gibt es bislang nicht.

Gibt es eine Impfung?

Wie weit entfernt ist man davon, die Erkrankung heilen zu können?

Wenn die ersten Symptome auftreten, sind schon mindestens 50 Prozent der Neuronen in der Substantia nigra verloren.

Was könnte einen Durchbruch in der Diagnose bedeuten?

Die Diagnose bestätigen kann nur eine Autopsie.

Molekulare Forschung bei Eurac Research

Für diese Forschung werden induzierte pluripotente Stammzellen verwendet

Als Ausgangsmaterial dienen Haut- oder Blutzellen, die ihrer Eigenschaften beraubt, also in „neutrale“ Stammzellen (sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen) verwandelt (reprogrammiert) werden. Anschließend können sie in jeden beliebigen Zelltyp differenziert werden, man kann also Zellen mit verschiedenen Funktionen erhalten. In unserem Fall Neuronen, Gehirnzellen. Video: Eurac Research | Fabio Dalvit

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Dopaminerge (Dopamin-produzierende) Neuronen, gewonnen aus induzierten pluripotenten Stammzellen. Um sie zu differenzieren, verwenden die Forscherinnen ein 3D-Zellmodell. Credit: Eurac Research | Alessandra Zanon
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Dopaminerge Neuronen, differenziert aus induzierten pluripotenten Stammzellen. In Blau die Zellkerne, in Rot und Grün zwei Marker, die anzeigen, dass es sich tatsächlich um dopaminerge Neuronen handelt.Credit: Eurac Research | Alessandra Zanon
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In Blau die Zellkerne, in Rot das Netzwerk der gesunden und funktionstüchtigen MitochondrienCredit: Eurac Research

In Blau die Zellkerne, in Grün die Mitochondrien und in Rot das mitochondriale Protein SLP-2Video: All rights reserved

Die Mitochondrien sind nicht statische Elemente in den Zellen, im Gegenteil, sie teilen sich und verschmelzen kontinuierlich. Eine Zeitraffer-Aufnahme, die vier Stunden abdecktVideo: All rights reserved

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In Blau die Neuronen; die grünen und roten Punkte zeigen die verschiedenen Strukturen der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen.Credit: Eurac Research | Obergasteiger/Volta
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In blau die Zellkerne der verwendeten Zellmodelle, in Rot die aktiven Lysosomen. Lysosomen sind die „Verbrennungsanlagen“ der Zelle, kleine Bläschen, die Abfall oder defekte Bestandteile entsorgen.Credit: Eurac Research | Obergasteiger/Volta
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In Blau die Zellkerne der verwendeten Zellmodelle; in Gelb und Rot verschiedene Arten von Bläschen, die das zu entsorgende Material enthalten.Credit: Eurac Research | Obergasteiger/Volta
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Wie viele öffentliche und private Mittel fließen in die Parkinson-Forschung?

Die großen Pharma-Unternehmen haben sich etwas aus der Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen zurückgezogen: Studien kosten sehr viel, und das Risiko, nicht zu marktfähigen Therapien zu kommen, ist hoch.

Was sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kranke in Südtirol?

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Wissenschaftliche Publikationen

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Irene Pichler, rechts, Co-Autorin dieses Dossiers. Links ihre Mitarbeiterin Giovanna Gentile.Credit: Eurac Research | Annelie Bortolotti
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Mattia Volta, Co-Autor dieses Dossiers.Credit: Eurac Research | Annelie Bortolotti

Impressum

Irene Pichler und Mattia Volta, Institut für Biomedizin, Eurac Research
Mit Unterstützung von Alessandra Zanon

Redaktion: Valentina Bergonzi
Übersetzung: Barbara Baumgartner
Illustrationen: Oscar Diodoro  
Videoanimationen:  Fabio Dalvit
Bildredaktion: Annelie Bortolotti, Thomas Iacopino, Matthias Mühlberger 
Grafik: Elisabeth Aster
 

 

 

 
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