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Wie nehmen die Beschäftigten die Diversität am Arbeitsplatz wahr?
Graphic Article - Eine Studie zum Diversity Management in Südtirol
Wo steht das Diversity Management in Südtirol?

70% der befragten Personen sind der Meinung, dass die Welt der Beschäftigten recht divers ist, während 30% nicht der Meinung sind, dass besondere Unterschiede erkennbar sind.

Die Bereiche der Diversität, mit denen die Befragten am meisten zu tun haben, sind: Sprache (65%), Alter (55%), Geschlecht (54%) und Herkunft/Nationalität (52% ).

Was die Maßnahmen zum Diversity Management in den Unternehmen angeht, so geben 55% der Befragten an, dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Schulungen, Mediation und Sensibilisierung anbieten, um den Einfluss der Diversität im Unternehmen auszugleichen.
Mehr als 58% geben an, dass das Unternehmen Unterstützungsdienste für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen anbietet, um sie bei der Eingliederung zu unterstützen (Wohnungssuche usw.),
und 53% bestätigen die Verwendung von anderen Sprachen als Deutsch und Italienisch.

47% der Befragten sind der Meinung, dass die Vielfalt im Unternehmen ziemlich bis sehr stark zur Steigerung der Kreativität beitragen kann.
36% sind der Meinung, dass sie auch zur Umsatzsteigerung beiträgt.
Zur Frage "Wurden Sie in den letzten 12 Monaten im Arbeitskontext diskriminiert?"
9,4%
gaben fast 10% der Befragten an, (selten bis oft) diskriminiert worden zu sein.
1,4%
Es kommen noch 1,4 Prozent hinzu, die es vorzogen nicht zu antworten.

9% der Befragten sind der Ansicht, dass einige ihrer persönlichen Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Sprachzugehörigkeit ein Hindernis für die Verbesserung ihrer beruflichen Position darstellen.
Die Mehrheit (80 %) der Personen, die auf diese Weise geantwortet haben, hat keine unmittelbare Diskriminierung erfahren (in den letzten 12 Monaten). Das zeigt, dass diese Personen, obwohl sie keine konkreten diskriminierenden Vorfälle erlebt haben, nicht ausschließen, dass sie in ihrem Arbeitsumfeld möglicherweise diskriminiert werden könnten.
"Diese Diskriminierungen – die realen ebenso wie die potenziellen – weisen auf das Machtgefälle innerhalb der Organisationen hin: Das ist das erste Hindernis, das es zu überwinden gilt, um die Vielfalt aufzuwerten. Im Sinne der sozialen Gerechtigkeit und der Verbesserung der Organisationen", schließt Marzia Bona.

