RESPOnD project meeting in Slovenia
RESPOnD-Projektpartner treffen sich im Vipava-Tal zum zweiten Konsortialtreffen
Am 2. und 3. April 2025 waren die Universität Nova Gorica (Slowenien) und die regionale Entwicklungsagentur ROD Ajdovščina Gastgeber des zweiten Partnertreffens des Interreg-Alpenraumprojekts „RESPOnD - Climate Resilient Alpine Wine Orchards“ im malerischen Vipava-Tal, im Westen Sloweniens.
Vertreter aller Projektpartner, darunter Forschungseinrichtungen, regionale Entwicklungsagenturen, Naturparks und Handelskammern, trafen sich im historischen Herrenhaus Lanthieri - Sitz der Universität und Herzstück der Schule für Weinbau und Önologie - zu zwei produktiven Tagen mit Diskussionen, Ortsbesichtigungen und Stakeholer-Interaktionen.
Im Mittelpunkt des Treffens standen der Austausch und die Vertiefung von Kenntnissen über Schlüsselthemen wie alpine Weinbaugebiete, ökosystembasierte Anpassungen und Living-Lab-Ansätze. Die Partner nahmen an einem gemeinsamen Workshop zur Entwicklung der Pilotgebiete teil und konzentrierten sich auf den Aufbau lokaler Resilienzstrategien.
Die Teilnehmer hatten auch die Gelegenheit, die Hochschule für Weinbau und Önologie und das Herrenhaus Lanthieri zu besichtigen, einen symbolträchtigen und historischen Ort, der sowohl das wissenschaftliche als auch das kulturelle Erbe der Region repräsentiert und von ihrer Dynamik zeugt.
Ein Highlight war die Exkursion durch das Vipava-Tal mit einem Besuch der Guerilla Winery, die für ihre innovativen biodynamischen Weinbaupraktiken bekannt ist. Die Exkursion bot wertvolle Einblicke in nachhaltige, lokal verwurzelte Produktionsmodelle, die den Geist des RESPOnD-Projekts verkörpern.
Parallel dazu führte die italienische Handelskammer in Nizza eine Reihe von Interviews mit lokalen Akteuren durch, um denjenigen eine Stimme zu geben, die direkt vom Klimawandel in ländlichen alpinen Weingütern betroffen sind. Zu den Gesprächspartnern gehörten:
● Frau Ferjančič von der Guerilla Winery, die über ihren Ansatz für nachhaltigen Weinbau berichtete;
● Frau Škvarč, Leiterin des Zuchtzentrums Vrhpolje, die über die genetische Selektion für die Widerstandsfähigkeit von Weinreben sprach;
● Frau Mihajlovska, Studentin an der Universität Nova Gorica, die die Perspektive der nächsten Forschergeneration vertrat.
Interessieren Sie sich für die Standpunkte der Rednerinnen? Dann schauen Sie auf der RESOPnD-Website und dem YouTube-Kanal vorbei, denn die Interviews werden dort veröffentlicht!
Die Partner werden die gute Arbeit bis zum nächsten persönlichen Treffen in Österreich im Oktober 2025 fortsetzen!
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