ABI - EGTC-NET: Ein Netzwerk für die Zusammenarbeit
Das Projekt EVTZ-NET zielt darauf ab, das erste nachhaltige Netzwerk zwischen fünf EVTZ im Gebiet des Interreg-Programms Italien-Österreich zu schaffen, um grenzüberschreitende Hindernisse zu beseitigen. Ausgehend von einer Analyse der Governance der fünf EVTZs (WP2) wird ein Mapping mit den Gemeinsamkeiten und Problemen der verschiedenen Governance-Modelle erstellt. Gleichzeitig wird jeder EVTZ an der Identifizierung eines spezifischen Hindernisses arbeiten, das sich auf das Gebiet auswirkt und seine Funktionsweise einschränkt (WP3), und mögliche Lösungen für dessen Beseitigung prüfen. Ergänzend zu den Arbeiten von WP2 und WP3 wird ein gemeinsames Dokument ausgearbeitet, in dem die möglichen Auswirkungen der neuen Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über ein Instrument der Grenzregionen für Entwicklung und Wachstum (BRIDGEforEU) auf die Funktionsweise und die Entwicklung von EVTZs untersucht (WP4). Am Sitz jedes EVTZ Studienbesuche zum Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren bei der Beseitigung grenzüberschreitender Hindernisse durchgeführt, an denen auch Studenten und Interessenvertreter teilnehmen werden. Schließlich wird ein ständiger Arbeitstisch eingerichtet, um die Nachhaltigkeit der Projektergebnisse und die Stärkung der Zusammenarbeit im Programmgebiet zu gewährleisten (WP5).
Das Hauptziel des Projekts ist die Schaffung eines nachhaltigen Netzwerks zwischen den fünf EVTZ im Interreg-Programmgebiet Italien-Österreich, das auf die Reduzierung und Beseitigung von administrativen, rechtlichen und/oder anderen grenzüberschreitenden Hindernissen hinarbeitet. Jeder EVTZ wird ein Hindernis identifizieren, das seine Verwaltung beeinträchtigt und möglicherweise seine Tätigkeit einschränkt.
Gleichzeitig werden, ausgehend von einer Analyse der Verwaltungsmodelle der fünf EVTZ, die Gründe für ihre Gründung und ihre Ziele untersucht, um einen vollständigen Überblick über die Probleme und Gemeinsamkeiten zu erhalten und auch mögliche Lösungen für die Hindernisse unter Bezugnahme auf ihre bisherigen Erfahrungen in Betracht zu ziehen.
Die vorgeschlagene Analyse wird auf den bereits bestehenden Governance-Modellen der beteiligten EVTZ aufbauen, um machbare Lösungen für die von den PP identifizierten Hindernisse vorzuschlagen. Die für jedes Hindernis vorgeschlagenen Lösungen werden nicht nur in den Gebieten der Partner-EVTZ, sondern auch in denen der bestehenden EVTZ auf europäischer Ebene replizierbar sein. Das Netzwerk wird auch zu einem Referenzpunkt für bewährte Praktiken bei der Lösung von Hindernissen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im gesamten Programmgebiet.
Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, die möglichen Auswirkungen der neuen Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über ein Instrument der Grenzregionen für Entwicklung und Wachstum (BRIDGEforEU) auf die Funktionsweise und die Entwicklung der EVTZ zu analysieren.
Schließlich wird ein ständiger Runder Tisch zwischen den fünf EVTZ eingerichtet, der mit einer Reihe von Studienbesuchen beginnt, an denen auch öffentliche und private Interessenvertreter und Studenten teilnehmen werden, um das Bewusstsein für die Rolle und die Funktionen der EVTZ zu schärfen.
Dies wird das erste Projekt sein, das fünf EVTZ des Programmgebiets zusammenbringt, die gemeinsam an einem einzigen Ziel von gemeinsamem Interesse arbeiten werden.
Zu den wichtigsten Herausforderungen für die EVTZ gehören:
Administrative und rechtliche Hindernisse: Unterschiedliche Gesetze und Vorschriften zwischen benachbarten Regionen und Ländern können bürokratische Hürden schaffen, die Entscheidungsprozesse verlangsamen und die Verwaltung von Kooperationsprojekten erschweren, insbesondere für EVTZ, die in direktem Kontakt mit der grenzüberschreitenden Realität arbeiten.
Bedarf an mehr Koordination und Zusammenarbeit: Der Erfolg der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hängt auch von der Fähigkeit ab, Maßnahmen zu koordinieren und zwischen den verschiedenen Akteuren mit einem ständigen Informationsaustausch durch effektive Kommunikation zusammenzuarbeiten.Derzeit fehlt es an einem dauerhaften und nachhaltigen Netzwerk der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Informationsaustauschs zwischen den EVTZ des Programmgebiets.
Herangehensweise und Methodik:
Das Projekt konzentriert sich zunächst auf die Analyse der Governance-Strukturen der beteiligten EVTZ, wobei Gemeinsamkeiten und Herausforderungen erfasst werden. Auf Grundlage dieser Analyse wird daran gearbeitet, die spezifischen grenzüberschreitenden Hindernisse zu beseitigen, die von jedem EVTZ identifiziert wurden. Dieser Prozess fördert ein tieferes Verständnis der jeweiligen Struktur und Governance der einzelnen EVTZ und ermöglicht den Austausch bewährter Verfahren.
Um dem Mangel an einer dauerhaften Kooperationsstruktur zu begegnen, wird das Projekt einen kontinuierlichen Dialog fördern – etwa durch die Einrichtung eines permanenten Runden Tisches und durch gegenseitiges Lernen im Rahmen von Studienbesuchen. Diese Aktivitäten dienen dem Austausch von Projektergebnissen und bieten gleichzeitig Lernmöglichkeiten für Studierende, Forschende und lokale Akteur:innen.
Schließlich wird das Projekt die Effektivität der EVTZ steigern, indem es strukturelle Hindernisse abbaut, strategische Zusammenarbeit fördert und das Bewusstsein für ihre Rolle in der europäischen territorialen Zusammenarbeit erhöht.

- Project duration: -
- Project status:
- Funding: Italy-Austria 2021-2027 (EUTC / EU funding / Project)
- Institute: Institut für Minderheitenrecht
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