Ancient genome-wide analyses infer kinship structure in an Early Medieval Alemannic graveyard
O'Sullivan N, Posth C, Coia V, Schuenemann VJ, Price TD, Wahl J, Pinhasi R, Zink A,
DOI: 10.1126/sciadv.aao1262
Das Ziel dieses PhD Projektes ist es NGS (next generation sequencing) Techniken auf archäologische Proben anzuwenden um biologische Informationen von Individuen zu erhalten, deren Untersuchung über PCR basierte Methoden schwer oder sogar unmöglich wäre. Die Sequenzierung von ancient DNA mittels NGS Techniken wird besonders das Feld der biologischen Archäologie noch weiter entwickeln. Ein Besipiel bietet dabei eine oft PCR amplifizierte Sequenz (IS6110) in sowohl moderner als auch in antiken Proben die zur Detektion von Mykobakterien verwendet wird.Oft jedoch ist diese Sequenz in antiken Proben degradiert was eine Reihe von falsch neagtiven Resultaten zur Folge hat. Mittels WGS (whole genome sequencing) und NGS ist es nun möglich die gesamte mykobakterielle DNA in einer unverfälschten Art und Weise zu sequenzieren und das Vorhandensein von Pathogen zu ermitteln. In den letzten zehn Jahren haben sich Sequenzier- und Verarbeitungs- Techniken in einem Ausmaß entwickelt, dass sich ancient DNA kostengünstig und schnell auf einem Master oder PhD Niveau untersuchen lässt. Des Weiteren verleiht HTS (high throughput sequencing) den Daten ein größeres statistisches Gewicht, wodurch signifikante Schlussfolgerungen zu dem Grade der Kontamination, der Zersetzung und sogar des Alters der untersuchten DNA gemacht werden können. Das hat zudem die Anzahl der archäologischen Proben, die untersucht werden können, erweitert. Zu diesem Projekt gibt es derzeit drei laufende Untersuchungen: Die Analyse von Ötzis Kleidung, die metagenomische Analyse von Zahnstein und die Populations-genetische Untersuchung einer antiken Adelsgrablege in Süddeutschland.
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O'Sullivan N, Posth C, Coia V, Schuenemann VJ, Price TD, Wahl J, Pinhasi R, Zink A,
DOI: 10.1126/sciadv.aao1262
O'Sullivan N, Teasdale M, Mattiangeli V, Maixner F, Pinhasi R, Bradley D, Zink A
The attire of the Tyrolean Iceman, a 5,300-year-old natural mummy from the ötzal Italian Alps, provides a surviving example of ancient manufacturing technologies. Research into his garments has however, been limited by ambiguity surrounding their source species. Here we present a targeted enrichment and sequencing of full mitochondrial genomes sampled from his clothes and quiver, which elucidates the species of production for nine fragments. Results indicate that the majority of the samples originate from domestic ungulate species (cattle, sheep and goat), whose recovered haplogroups are now at high frequency in today's domestic populations. Intriguingly, the hat and quiver samples were produced from wild species, brown bear and roe deer respectively. Combined, these results suggest that Copper Age populations made considered choices of clothing material from both the wild and domestic populations available to them. Moreover, these results show the potential for the recovery of complete mitochondrial genomes from degraded prehistoric artefacts.
DOI: 10.1038/srep31279
Weitere Informationen: https://www.scopus.com/inward/record.uri?eid=2-s2.0-8498 ...