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Fledermaus für Fledermaus
Fledermaus für Fledermaus
Im Rahmen der EU-Habitat-Richtlinie Natura 2000 bewertet ein Bericht über Südtirol 45 Lebensräume und 91 Arten. Fledermäuse sind eine der untersuchten Schlüsselarten. Der Bericht, an dem Eurac Research mitgearbeitet hat, wird im kommenden Jahr veröffentlicht.
Ein neuer Bericht im Rahmen der EU-Initiative Natura 2000 zeigt anhand von Feldforschungsdaten, wie es um Schlüsselarten in Südtirol steht und was zu ihrem Schutz getan werden kann. Der Bericht bewertet 45 geschützte Lebensräume und 91 geschützte Pflanzen- und Tierarten in der gesamten Europäischen Union. Für die Gebiete in Südtirol arbeitete das Institut für Alpine Umwelt von Eurac Research mit dem Naturmuseum Südtirol und dem Landesamt für Natur zusammen. Zu den detailliertesten Ergebnissen des Berichts gehören jene über Fledermäuse. Fledermäuse sind wichtige Indikatoren für die Gesundheit eines Ökosystems, werden aber oft übersehen. In Südtirol leben 26 Fledermausarten, und zum ersten Mal seit dem Jahr 2000 zeigt die Kleine Hufeisennase ermutigende Anzeichen einer Erholung. Diese Art, die oft in Kirchen und Wohnhäusern nistet, profitiert von sorgfältigerer Überwachung, besserem Schutz und einer stärkeren Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Aber nicht alle Trends sind positiv. Arten wie die Kleine Bartfledermaus und die Große Hufeisennase gehen weiter zurück. Dafür verantwortlich könnten die intensive Landwirtschaft und der Verlust natürlicher Nahrungsgründe sein, vermuten Experten. Es bedürfe dringend weiterer Forschung, betont der Bericht, um insbesondere Wissenslücken in Bezug auf Lebensraumnutzung und Populationsdynamik zu schließen.













