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Herzrhythmusstörungen

Um sie zu behandeln, arbeiten Forschung und Klinik zusammen

Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro

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Welche Erkrankungen des Herzens treten in Südtirol am häufigsten auf und wie verbreitet sind Herzrhythmusstörungen?

WIE DAS HERZ FUNKTIONIERT In einem gesunden Herzen erzeugt der Sinusknoten, eine Art Batterie im rechten Vorhof, einen regelmäßigen elektrischen Impuls, der den „Takt vorgibt“. Durch diesen Impuls zieht sich zuerst der obere Teil des Herzens zusammen – die Vorhöfe –, dann die darunter gelegenen Herzkammern. Das Blut wird von den Vorhöfen in die Kammern gepumpt und wandert von dort durch den Körper.

Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro

Was ist eine Herzrhythmusstörung?

Was verursacht eine Herzrhythmusstörung?

Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich?

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VENTRIKULÄRE HERZRHYTHMUSSTÖRUNGEN Häufig sind sie harmlos, doch können sie manchmal auch sehr gefährlich sein. Die Herzkammern werden so schnell elektrisch stimuliert, dass sie sich nicht mehr genügend zusammenziehen und somit kein Blut mehr in den Kreislauf pumpen können. Dies kann innerhalb kürzester Zeit zu Bewusstlosigkeit führen, auch in weniger als einer Minute. Im schlimmsten Fall tritt der plötzliche Herztod ein.Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro
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SUPRAVENTRIKULÄRE HERZRHYTHMUSSTÖRUNGEN Sie sind in der Regel nicht unmittelbar lebensgefährlich, einige von ihnen können aber, wenn sie unbehandelt bleiben, schwerwiegende Folgen wie einen Schlaganfall haben. Dies ist zum Beispiel beim Vorhofflimmern der Fall: In den „flimmernden“, sich chaotisch bewegenden Vorhöfen ist der Blutfluss so verlangsamt, dass sich ein Blutgerinnsel bilden kann; wird so ein Gerinnsel mit dem Blutstrom in die Gehirngefäße gespült, kann es stecken bleiben und zum Gefäßverschluss führen. Die Folge ist ein Hirnschlag – Teile des Gehirns sind von der Sauerstoffzufuhr abgeschnitten.Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro

Wie bemerkt man eine krankhafte Herzrhythmusstörung?

Wie diagnostiziert man Herzrhythmusstörungen, wenn sie häufig keine Symptome verursachen?

Wie werden Herzrhythmusstörungen behandelt?

Grundlagenforschung zu genetisch bedingten Herzerkrankungen

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Die grünen Flecken sind die Fettansammlungen im Herzmuskel, die bei der arrhytmogenen Kardiomyopathie zu zunehmender Herzschwäche führen.Credit: Eurac Research | Marzia De Bortoli
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Bei gesunden Herzmuskelzellen sind dagegen sowohl die Zellkerne deutlich sichtbar (blau), als auch die roten Fasern der Sarkomere, die die Muskelkontraktion ermöglichen.Credit: Eurac Research | Marzia De Bortoli
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WIE INDUZIERTE PLURIPOTENTE STAMMZELLEN GEWONNEN WERDEN: 1. Blut, 2. Stammzelle 3. Zu Hirnzellen, Herzzellen, Leberzellen und Darmzellen reprogrammierte Zellen

Credit: Eurac Research | Oscar Diodoro

CHRIS-Studie und Vorhofflimmern

Bei welchen Patienten ist ein implantierbarer Defibrillator sinnvoll? Genforschung soll die Frage beantworten helfen.

Kann man auch in einer kleinen Region wie Südtirol Forschung von hohem Niveau betreiben?

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Wissenschaftliche Publikationen

Impressum

Alessandra Rossini, Leiterin der Forschungsgruppe Herzbiologie (Biology of Cardiac Health and Disease) am Institut für Biomedizin von Eurac Research und Werner Rauhe, Kardiologe mit Schwerpunkt Elektrophysiologie, ehemaliger Verantwortlicher der „Kardiologischen Intensivstation und Bettenstation“ am Krankenhaus Bozen.
Mit wissenschaftlicher Unterstützung durch: Marzia De Bortoli, Luisa Foco und Roberto Melotti (Eurac Research), Roberto Cemin (Krankenhaus Bozen), Mirko Bonetti und Carla Melani (Beobachtungsstelle für Gesundheit - A.P. Bozen).

Redaktion: Valentina Bergonzi  
Übersetzung: Barbara Baumgartner  
Illustrationen: Oscar Diodoro  
Animation: Fabio Dalvit
Graphik: Alessandra Stefanut 

 
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Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten.

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