Schnee
Die Entwicklungen in Südtirol und den Alpen
- 1.Was ist Schnee?
- 2.Wann schneit es?
- 3.Wie wird die Schneedecke gemessen?
- 4.Haben sich die Schneehöhen in Südtirol verändert?
- 5.Wie ist die Situation im restlichen Alpenraum?
- 6.Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf den Schnee?
- 7.Wie passen extreme Schneefälle in dieses Bild?
- 8.Wie wichtig ist der natürliche Schnee für den Skitourismus?
- 9.Welche Folgen hat der Klimawandel für die Skigebiete?
- 10.Wie wirken sich die Veränderungen bei Schneefall und Schneebedeckung auf den Wasserhaushalt aus?
- 11.Welche Rolle spielen der Schnee und die Klimaänderungen für die Gletscher?
- 12.Was kann man angesichts dieser Veränderungen tun?
- 13.Weniger Schnee, veränderte Hydrologie: Maßnahmen zur Anpassung
Contents
Die Schneedecke ist eine komplexe Struktur, ihre Schichten erzählen die Geschichte des Winters vom ersten bis zum jüngsten Schneefall.
Credit: David Newman | All rights reservedTrendanalyse der Schneehöhen an allen Messstationen mit mehr oder weniger vollständigen Datenreihen über die vergangenen vier Jahrzehnte (1981 2020). Die Änderungen in der Schneehöhe wurden mit einer linearen Regressionsanalyse der mittleren monatlichen Schneehöhe abhängig vom Jahr bestimmt. In rot negative Trends, in Blau positive Trends.
Credit: Eurac Research | Michael MatiuDurchschnittliche mit Schnee bedeckte Fläche (Schneebedeckungsgrad) im Winter (Dezember bis Februar) und Frühling (März bis Mai) für die Gegenwart (2000-2020) und projizierte Veränderungen in der Zukunft (2071-2100). Für den Zeitraum 2000-2020 wurden Satellitenbilder ausgewertet, die Darstellung der zukünftigen Entwicklung beruht auf regionalen Klimamodellen, die mit Satellitenbeobachtungen kalibriert wurden. Die Karten haben eine horizontale Auflösung von ungefähr 12km, was der Auflösung der aktuellen Generation regionaler Klimamodelle entspricht.
Credit: Eurac Research | Michael MatiuSchneemassen wird es auch künftig immer wieder geben, trotz insgesamt abnehmender Schneemengen: Durch den Klimawandel könnten starke Schneefälle sogar extremer werden.
Credit: Andreas Buchwald | andreas-buchwald.com | All rights reservedFällt der Schnee nicht vom Himmel, kommt er aus der Kanone: 90% der Pistenflächen Südtirols können beschneit werden. Der Wasser- und Energieverbrauch ist aber hoch.
Credit: ©Sonja Birkelbach - stock.adobe.com | All rights reservedTechnischer Schnee
Verbesserungsmöglichkeiten
- Wasser effizienter nutzen
- Wetter- und Schneemodellvorhersagen nutzen, um Ressourcen effizienter einzusetzen; das EU-Projekt PROSNOW entwickelt zu diesem Zweck ein Tool (https://prosnow.org)
Snowfarming (das Anlegen von Schneedepots; gelagert wird Schnee aus der vorigen Saison)
Wasserspeicherbecken und Staudämme
Verbesserungsmöglichkeiten
- Wasser in der Landwirtschaft effizienter nutzen. Bei der Bewässerung gibt es große Verbesserungspotenziale
- Staudämme nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch für das Management von Flut und Dürre nutzen
Wissenschaftliche Publikationen
Impressum
Autor: Michael Matiu, Forscher am Institut für Erdbeobachtung von Eurac Research Mit der Unterstützung von Giacomo Bertoldi, Claudia Notarnicola und Marc Zebisch
Redaktion: Barbara Baumgartner, Valentina Bergonzi
Illustration: Oscar Diodoro
Grafik: Elisabeth Aster
Dieses Projekt wurde durch das EU- Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 unter dem Marie Skłodowska-Curie Fördervertrag Nr. 795310 gefördert.


