“Goodbye Glaciers. Forever?”
22 Fotovergleiche von Gletschern aus dem Trentino, Südtirol und Tirol erzählen vom Klimawandel. Nachdem die Bilder einen Monat lang im MUSE in Trient zu sehen waren, kommt die Wanderausstellung „Goodbye Glaciers. Forever?“ nun nach Bozen. Vom 1. bis zum 30. August wird sie in der Stadtgalerie am Dominikanerplatz zu sehen sein.
Die Ausstellung veranschaulicht den Gletscherschwund der letzten 160 Jahren, indem sie historische und zeitgenössische Bilder gegenüberstellt und wissenschaftlich einordnet. Auf einen Rundgang werden zum ersten Mal die Veränderungen in den Alpengletschern und die glaziologischen Überwachungsaktivitäten im Gebiet der Euregio vorgestellt.
Über die letzten 200 Jahre haben die Gletscher in den Alpen durchschnittlich 70 Prozent ihrer Fläche verloren. Schätzungen zufolge ist das Schicksal vieler Gletscher bis zum Ende des Jahrhunderts bereits besiegelt. Jene über 3.500 Meter könnten der Klimaerwärmung etwas länger trotzen, aber die meisten werden in den nächsten Jahrzehnten verschwinden.
Die Ausstellung aus dem Jahr 2019 wird anlässlich des Internationalen Jahres des Gletscherschutzes in aktualisierter Form und mit neuen Inhalten wiederaufgenommen.
Das Amt für Zivilschutz der Autonomen Provinz Bozen, das Wissenschaftsmuseum MUSE in Trient, Eurac Research, die Universität Innsbruck und der Österreichische Alpenverein arbeiteten gemeinsam an der Initiative.



