Das Thema Wohnen wird in Südtirol bereits seit einigen Jahren stark diskutiert. Im Fokus stehen dabei vor allem steigende Miet- und Immobilienpreise, die viele Südtiroler Haushalte zusehends belasten. Die Studie "Wohnkostendruck zwischen Ökologie, Politik und Gesellschaft" soll einen Beitrag zum besseren Verständnis der vielfältigen Problematiken rund um das Wohnen leisten, nicht zuletzt hinsichtlich einer bisher kaum beleuchteten Dimension: dem Zusammenhang des steigenden Wohnkostendrucks mit ökologischen, politischen und sozialen Fragen.
Wie bewerten die Südtirolerinnen und Südtiroler die Lebensbedingungen an ihrem derzeitigen Wohnort? Welche Veränderungsdynamiken nehmen die Menschen in ihrer Wohngegend wahr und wie stehen sie zu ihnen? Welche Herausforderungen im Bereich des Wohnens und Bauens werden von der Bevölkerung als besonders dringlich empfunden und welche Rolle spielen dabei Umwelt- und Klimaschutz? Wie stark ist der subjektive Wohnkostendruck in Südtirol und welche ökologischen, politischen und sozialen Folgen sind damit verbunden? Diesen Forschungsfragen wurde im Zuge einer Umfrage in der Südtiroler Bevölkerung, die Ende 2024 im Rahmen einer Zusammenarbeit von Eurac Research und dem Landesinstitut für Statistik ASTAT durchgeführt wurde, nachgegangen. Die Umfrage basiert auf einer Zufallsstichprobe und lässt daher Rückschlüsse auf die Gesamtbevölkerung Südtirols zu.





