Konflikte bei Klimaschutz und Klimawandelanpassung in Südtirol: Von der Theorie zur Praxis
Der Klimawandel hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Alpenregionen und erfordert die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen, um diesen Auswirkungen zu begegnen. Die Identifizierung und Anwendung von Anpassungs- und Minderungsstrategien wird von unterschiedlichen Bedürfnissen, Werten und Prioritäten bestimmt, was häufig zu Streitigkeiten und Konflikten führt. Konflikte während des Transformationsprozesses aufgrund des Klimawandels sind keine Ausnahmen, sondern inhärente und häufig unvermeidbare Aspekte des Prozesses. Obwohl eine gerechte Klimawende das Potenzial hat, der Gesellschaft zu nutzen, wird es dennoch Gewinner und Verlierer, Anpassungslasten und damit Konflikte und Meinungsverschiedenheiten geben. Südtirol bietet einen wertvollen Kontext, um die Ursachen und Dynamiken klimabezogener Konflikte in Alpenregionen zu untersuchen und Wege zu finden, diese zu antizipieren, zu analysieren und zu bewältigen, bevor sie eskalieren. Das Projekt untersucht, wie solche Konflikte in Anpassungs- und Minderungsprozessen entstehen, und geht der Frage nach, ob gegensätzliche Perspektiven zu einer Quelle für Innovation und Transformation werden können. Über die Sichtweise hinaus, dass Konflikte lediglich Hindernisse sind, können sie als Katalysatoren für Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und integrativere Formen der Klimapolitik dienen.
- Project duration: -
- Project status:
- Funding: Internal funding EURAC (Project)
- Institutes: Institut für Regionalentwicklung, Center for Climate Change and Transformation , Institut für Erneuerbare Energie, Institut für Minderheitenrecht
Discover
Verwandte Expertinnen und Experten, Publikationen und Forschungsthemen ansehen.






